Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Power-to-Gas
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Power-to-Gas (kurz PtG oder P2G, frei ĂŒbersetzt: ‚Strom zu Gas‘) ist ein energiewirtschaftliches Konzept (bzw. eine Technologie), nach dem mittels Wasserelektrolyse und unter Einsatz elektrischen Stroms ein Brenngas hergestellt wird.cite-ref-sternerjentschholzhammer2011-1-0[1] Dieses Brenngas (oft Wasserstoff, ggf. Ammoniak, Methan) kann zur spĂ€teren Verwendung gespeichert werden. Unter anderem kann es als Treibstoff (Power-to-Fuel) oder als chemischer Rohstoff (Power-to-Chemicals) dienen oder zur spĂ€teren RĂŒckverstromung in Gaskraftwerken in der Gasinfrastruktur zwischengespeichert werden. Daneben existieren auch Konzepte fĂŒr integrierte Speicherkraftwerke auf Basis reversibler Brennstoffzellen,cite-ref-varone-209-2-0[2] die mit Strom-zu-Strom-Speicherwirkungsgraden bis etwa 70 % deutlich höhere Gesamtwirkungsgrade versprechen als bisher existierende Power-to-Gas-Speicherprozesse.cite-ref-jensen-2015-3-0[3]cite-ref-4[4]

Power-to-Gas ist eine sogenannte Power-to-X-Technologie. Power bezeichnet in diesem Zusammenhang temporĂ€re StromĂŒberschĂŒsse und das X die Energieform oder den Verwendungszweck, in den die elektrische Energie gewandelt wird.cite-ref-5[5] Power-to-Gas wird als saisonaler Langfristspeicher angesehen, der niedrigere Wirkungsgrade besitzt als die direkte Verwertung von StromĂŒberschĂŒssen im WĂ€rmesektor oder Verkehrswesen (Power-to-Heat, Vehicle-to-Grid) per Sektorenkopplung oder als die Kurzfristspeicherung. Deshalb sollten diese Technologien aus EffizienzgrĂŒnden frĂŒher zum Einsatz kommen als Langfristspeicher wie die Gasherstellung.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7] Es wird davon ausgegangen, dass die Power-to-Gas-Technologie beim heutigen Stand der Technik erst in der dritten Phase der Energiewende benötigt wird, wenn der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix 60 bis 70 % und mehr erreicht;cite-ref-henning-tagesfragen-8-0[8] andere Quellen nennen 80 %.cite-ref-weitemeyer-9-0[9] Bei niedrigeren Anteilen sind Flexibilisierungsmaßnahmen im Energiesystem wie etwa der verstĂ€rkte Einsatz von WĂ€rmepumpenheizungen, Elektroautos, Smart Grids und Kurzfristspeichern effektiver.cite-ref-henning-tagesfragen-8-1[8] Ein Einsatz von Power-to-Gas zum Energietransport, um beispielsweise Stromtrassen zu ersetzen, ist aufgrund des geringen Wirkungsgrades weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Hier ist der direkte Stromtransport ĂŒber Hochspannungsleitungen der Power-to-Gas-Technik wegen des viel höheren Wirkungsgrades vorzuziehen.cite-ref-10[10]

Energiewirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist die Nutzung der Power-to-Gas-Technologie nur, wenn fĂŒr die Herstellung StromĂŒberschĂŒsse aus erneuerbaren Energien (EE) oder Kernenergiecite-ref-11[11] verwendet werden. Der Einsatz von Graustrom aus fossilen Energien wĂŒrde die Emissionen vervielfachen statt senken und wĂ€re damit energetisch und ökologisch kontraproduktiv.cite-ref-12[12] Je nach Art der eingesetzten Energie wird das so erzeugte Synthesegas bisweilen auch als EE-Gas, Windgas, Solargas oder Ă€hnlich genannt; je nach chemischer Zusammensetzung des Gases wird statt des Begriffes „Gas“ auch „Methan“ oder „Wasserstoff“ verwendet.

Contents

‱ Konzepte
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Entwicklungsgeschichte

Eine mögliche Definition von Power-to-Gas lautet:

„Der Begriff Power-to-Gas steht fĂŒr ein Konzept, bei dem ĂŒberschĂŒssiger Strom dazu verwendet wird, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren und bei Bedarf in einem zweiten Schritt unter Verwendung von Kohlenstoffdioxid (CO2) in synthetisches Methan umzuwandeln.“cite-ref-13[13]

Das Grundkonzept, mittels Windenergie elektrolytisch erzeugten Wasserstoff als EnergietrĂ€ger zu nutzen, wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts vorgeschlagen. Bereits im Jahr 1840 soll der belgische Professor Nollet einen entsprechenden Vorschlag gemacht haben; nachgewiesen ist ein Vorschlag aus dem Jahr 1868.cite-ref-14[14] 1874 schrieb schließlich Jules Verne von einer Wasserstoffwirtschaft.cite-ref-15[15] Technisch umgesetzt wurde die Idee erstmals im Jahr 1895, als der dĂ€nische Windkraftpionier Poul la Cour eine Windkraftanlage mit angeschlossenem Elektrolyseur in Betrieb nahm, die Knallgas zur Beleuchtung der Schule in Askov lieferte.cite-ref-16[16]

Einen Aufschwung erhielt das Konzept im 20. Jahrhundert als Baustein der angestrebten Vision einer Wasserstoffwirtschaft bzw. zur Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom im Rahmen der Energiewende. Erst seit etwa dem Jahr 2009 wird die Möglichkeit diskutiert, Methan statt Wasserstoff zu erzeugen.

Die halbstaatliche Deutsche Energie-Agentur (dena) unterhĂ€lt zu den Verfahren zur Erzeugung von EE-Gas seit Oktober 2011 eigens eine Strategieplattform unter dem Titel Power to Gas.cite-ref-17[17] In der Online-Ausgabe des Manager Magazins wird Power-to-Gas als neue Technologie bezeichnet, deren Modell bestechend einfach klinge, da in den 450.000 Kilometer langen Gasleitungen und etwa 47 Erdgasspeichern in Deutschland schon heute Platz fĂŒr 23,5 Milliarden Normkubikmeter (mÂł) Gas sei, der sich bis 2025 durch Erweiterungen und Neubauten auf 32,5 Milliarden mÂł erhöhen soll.cite-ref-manager-18-0[18]

Eingeordnet nach der neunstufigen Technology-Readiness-Level-Skala befand sich die chemische Methanherstellung ĂŒber Power-to-Gas-Anlagen im Jahr 2017 zwischen den Stufen 7 („Prototyp im Einsatz“) und 8 („Qualifiziertes System mit Nachweis der FunktionstĂŒchtigkeit im Einsatzbereich“).cite-ref-19[19]

Mit Stand Mai 2018 befanden sich in Europa 128 Forschungs- und Demonstrationsanlagen in verschiedenen Stadien der Umsetzung oder Planung; davon waren 63 bereits in Betrieb.cite-ref-20[20]

Im Juni 2020 hat die deutsche Bundesregierung eine „Nationale Wasserstoffstrategie“ (NWS) beschlossen.cite-ref-21[21] Über einen wirtschaftspolitischen Rahmen sowie 9 Milliarden Euro Staatshilfen soll mit Hilfe von Wasserstoff die Energiewende vorangebracht werden.cite-ref-22[22] Ein Nationaler Wasserstoffrat von Experten begleitet dies.cite-ref-23[23]

Konzepte

Klassisches Konzept

Das klassische Power-to-Gas umfasst die Umwandlung regenerativ erzeugter elektrischer Energie in chemische Energie und deren Speicherung im verfĂŒgbaren Gasnetz in Form verschiedener Gase. HierfĂŒr wird Wasser zunĂ€chst mit Elektrolyseuren in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten, darauf unter Zugabe von Kohlenstoffdioxid methanisiert und schließlich ins Erdgasnetz eingespeist. Anschließend kann dieser Brennstoff fĂŒr verschiedene Zwecke verwendet werden: Neben der RĂŒckverstromung in Gaskraftwerken oder Blockheizkraftwerken ist auch die Nutzung im Verkehrssektor sowie zur WĂ€rmeerzeugung möglich.

Gas-Gewinnung

Dem synthetisch hergestellten Methangas wird auf Grund seiner SpeicherfĂ€higkeit eine besondere Rolle im Bereich der regenerativen Energien zugeschrieben. Wie herkömmliches synthetisches Erdgas kann es in das bereits vorhandene Erdgasnetz eingespeist werden; es ermöglicht so die Speicherung und den Transport der Energie zum Verbraucher und kann damit das elektrische Netz entlasten. Ausgangsmaterialien fĂŒr die Herstellung dieses EE-Gases sind Wasser und Kohlenstoffdioxid, welche in Zeiten ĂŒberschĂŒssiger erneuerbarer Energie unter anderem zur Netzstabilisierung mittels Wasserelektrolyse in Wasserstoffcite-ref-rsc-24-0[24] und anschließend ggf. per Methanisierung in Methan umgewandelt werden.

Zur Steigerung des Gesamtwirkungsgrades ist es sinnvoll, die bei der Elektrolyse sowie der Methanisierung anfallende AbwĂ€rme ebenfalls zu nutzen. Diese fĂ€llt bei der alkalischen bzw. der PEM-Elektrolyse auf einem Temperaturniveau von 40 bis 90 °C bzw. 20 bis 100 °C an und kann somit z. B. fĂŒr die Einspeisung in die RĂŒcklĂ€ufe von WĂ€rmenetzen, als ProzesswĂ€rme fĂŒr bestimmte Industrieprozesse oder als WĂ€rmequelle fĂŒr SchwimmbĂ€der oder KrankenhĂ€user dienen.cite-ref-25[25]

Elektrolyse

Wasserstoff wird durch Elektrolyse von Wasser erzeugt und möglichst direkt in das Gasnetz eingespeist (die zulĂ€ssige Obergrenze fĂŒr die Wasserstoffkonzentration im deutschen Erdgasnetz liegt mit Stand von 2015 im einstelligen Prozentbereich,cite-ref-26[26] im Stadtgasnetz waren etwa 50 % Wasserstoff enthalten) oder in Großspeichern wie Salzkavernen zwischengespeichert.cite-ref-rsc-24-1[24] Die zur Elektrolyse benötigte elektrische Energie wird mittels Windkraftanlagen oder durch Solarzellen erzeugt.

Bei der Erzeugung von Wasserstoff als EE-Gas durch Wasserelektrolyse lÀuft folgende chemische Reaktion ab:

2 H 2 O + E n e r g i e ⇋ ⇋ 2 H 2 + O 2 {\displaystyle \mathrm {2\;H_{2}O+Energie\leftrightharpoons 2\;H_{2}+O_{2}} }

Zwei WassermolekĂŒle (H2O) werden in zwei WasserstoffmolekĂŒle (H2) und ein SauerstoffmolekĂŒl (O2) aufgespalten.

Zur Elektrolyse können alkalische Elektrolyseure, PEM-Elektrolyseure und Festoxidbrennstoffzellen genutzt werden.cite-ref-27[27] Weitere Elektrolysetechniken befinden sich in der Erforschung.cite-ref-28[28] Beispielsweise wurde 2017 ein Elektrolyseur auf Basis eines Nickel-Eisen-Akkumulators vorgestellt, der zunĂ€chst wie ein herkömmlicher Akkumulator geladen und entladen werden kann. Erreicht der Akkumulator seine KapazitĂ€tsgrenze und wird weiter Strom zugefĂŒhrt, wird stattdessen Wasserstoff produziert.cite-ref-29[29] Solche Anlagen hĂ€tten den Vorteil, dass sie sowohl zur Kurz- als auch zur Langfristspeicherung geeignet wĂ€ren.cite-ref-30[30]

Ein Beispiel fĂŒr die industrielle Realisierung ist die Wasserstoffproduktion durch die Wind to Gas Energy GmbH & Co. KG auf dem GelĂ€nde des Industrieparks BrunsbĂŒttel.cite-ref-31[31]

Methanisierung

Technische Methanisierung

Alternativ kann der Wasserstoff zusammen mit zuvor aus Industrieprozessen abgeschiedenem oder aus der Luft gewonnenem Kohlenstoffdioxid in Methangas umgewandelt werden, was eine Form des Carbon-Capture-and-Utilization-Konzeptes darstellt. Das gewonnene Methan kann anschließend bis zu 100 % in das Gasnetz eingespeist oder in Gasspeichern gelagert werden. Im Gegensatz zur Wasserstoffherstellung steht in diesem Fall die komplette Erdgasinfrastruktur fĂŒr Speicherung und Transport zur VerfĂŒgung.cite-ref-32[32]

GrundsĂ€tzlich gilt jedoch, dass die Erzeugung von synthetischem PtG-Methan unsinnig ist, solange noch parallel aus fossilem Erdgas Wasserstoff fĂŒr die stoffliche Nutzung gewonnen wird. Bislang werden von der Wirtschaft große Mengen Wasserstoff benötigt. Im Jahr 2010 nutzte die deutsche Industrie z. B. mehr als 60 TWh Wasserstoff fĂŒr die Produktion von Ammoniak, Methanol und in Raffinerien, die durch Elektrolysewasserstoff aus erneuerbaren Energien ersetzt werden könnten.cite-ref-33[33]

Bei der Erzeugung von Methan als EE-Gas lÀuft folgende Reaktion ab:cite-ref-sterner2009-34-0[34]

4 H 2 + C O 2 → → C H 4 + 2 H 2 O Δ Δ H R = − − 164 , 9 k J m o l {\displaystyle \mathrm {4\;H_{2}+CO_{2}\rightarrow CH_{4}+2\;H_{2}O} \qquad \Delta H_{\mathrm {R} }=-164{,}9\,{\frac {\mathrm {kJ} }{\mathrm {mol} }}}

Dabei beschreibt Δ Δ H R {\displaystyle \Delta H_{\mathrm {R} }} die bei dieser exothermen Reaktion freiwerdende Reaktionsenthalpie. Die Reaktion kann dabei nach den folgenden zwei Teilreaktionen ablaufen:cite-ref-sterner2009-34-1[34]

(1) H 2 + C O 2 → → C O + H 2 O Δ Δ H R = + 41 , 5 k J m o l {\displaystyle \mathrm {H_{2}+CO_{2}\rightarrow CO+H_{2}O} \qquad \Delta H_{\mathrm {R} }=+41{,}5\,{\frac {\mathrm {kJ} }{\mathrm {mol} }}}
(2) 3 H 2 + C O → → C H 4 + H 2 O Δ Δ H R = − − 206 , 4 k J m o l {\displaystyle \mathrm {3\;H_{2}+CO\rightarrow CH_{4}+H_{2}O} \qquad \Delta H_{\mathrm {R} }=-206{,}4\,{\frac {\mathrm {kJ} }{\mathrm {mol} }}}

In der ersten Teilreaktion reagiert der per Elektrolyse erzeugte Wasserstoff (H2) zunÀchst in einer reversen Wassergas-Shift-Reaktion mit Kohlenstoffdioxid (CO2) zu Kohlenmonoxid (CO) und Wasser (H2O). In der zweiten Teilreaktion reagiert das im ersten Schritt entstandene Kohlenmonoxid mit weiterem Wasserstoff zu Methan (CH4) und wiederum Wasser. Bei dieser zweiten Teilreaktion handelt es sich um eine Variante der Fischer-Tropsch-Synthese.cite-ref-35[35] Da der Prozess exotherm verlÀuft, entsteht AbwÀrme. Wird diese zur Verdampfung des Wassers in Kombination mit einer Hochtemperatur-Dampfelektrolyse eingesetzt, kann der Wirkungsgrad des Gesamtprozesses um etwa 16 % gesteigert werden.cite-ref-36[36]

Mögliche Kohlenstoffdioxidquellen sind mit fossilen und biogenen EnergietrĂ€gern befeuerte Kraftwerke, Biogasanlagen, Industrieprozesse und eine Direktabscheidung aus der Umgebungsluft.cite-ref-sterner2009-34-2[34]cite-ref-sternerjentschholzhammer2011-1-1[1] Auch KlĂ€ranlagen bieten sich aufgrund von Synergieeffekten an, insbesondere fĂŒr kommunale Betriebe mit eigenem Fuhrpark.cite-ref-37[37] Zwei Verbundeffekte ergeben sich jedoch bei der Kombination mit einer Biogasanlage. Zum einen kann der Einspeisepunkt in das Erdgasnetz gemeinsam genutzt werden, zum anderen enthĂ€lt Rohbiogas neben Methan als Hauptbestandteil erhebliche Mengen CO2. Letzteres mĂŒsste vor der Einspeisung abgetrennt werden, wie auch bei der Herstellung von Biomethan als Biokraftstoff. Dieser Schritt kann durch Methanisierung eingespart werden. Das schon vorhandene Methan stört dabei nicht, wohl aber Spuren von Schwefelwasserstoff, die fĂŒr diese Nutzung abgetrennt werden mĂŒssen,cite-ref-sternerjentschholzhammer2011-1-2[1] etwa durch Aktivkohle. Ein oxidatives Verfahren wie bei der Rauchgasentschwefelung wĂ€re ungeeignet, da der notwendige Lufteintrag den Ertrag schmĂ€lern wĂŒrde.

WĂ€hrend Wasserstoff als EE-Gas lediglich der Elektrolyse bedarf, laufen die meisten Verfahren zur EE-Gas-Produktion in Form von Methan chemisch ab und erfordern einen hohen Druck, eine hohe Temperatur, CO2-Konzentration und -Reinheit.

Mikrobielle Methanisierung

Es ist möglich, die Methansynthese in Bioreaktoren mithilfe von Archaeen durchzufĂŒhren (biologische Methanisierung). Durch die hohe SelektivitĂ€t der Mikroorganismen kann auch bei niedrigeren Konzentrationen methanisiert werden.cite-ref-38[38]cite-ref-39[39]cite-ref-40[40] Der mikrobielle Power-to-Gas-Prozess basiert auf dem gleichen Prinzip wie die chemische Variante. Der Unterschied ist, dass er unter physiologischen Bedingungen stattfindet und eine bessere Energieeffizienz hat. Das bedeutet, dass der gebildete Wasserstoff wie beim chemischen Prozess durch Elektrolyse gewonnen wird. Dies geschieht aber bei Raumtemperatur und neutralem pH-Wert. Die Methanbildungsraten sind allerdings geringer als bei der chemischen Variante. Dem Problem kann begegnet werden, indem die KathodenoberflĂ€che vergrĂ¶ĂŸert wird.cite-ref-41[41]

Der Prozess vollzieht sich schrittweise. ZunĂ€chst werden Enzyme sezerniert, die sich an der KathodenoberflĂ€che anheftencite-ref-42[42] und so das Überpotential zur Elektrolyse reduzieren.cite-ref-43[43] Danach beginnen methanogene Archaeen den gebildeten Wasserstoff zur Methanogenese zu nutzen. Diese sogenannten Methanogenen wachsen sowohl bei Raumtemperatur als auch bei höheren Temperaturen, bei denen die Methanbildungsraten ebenfalls höher sind. Methanogene, die typischerweise die Reaktoren besiedeln, gehören den Gattungen Methanobacteriumcite-ref-44[44]cite-ref-45[45] Methanobrevibactercite-ref-46[46] und Methanothermobacter (thermophil)cite-ref-47[47] an. Eine direkte ElektronenĂŒbertragung wurde ebenfalls postuliert.cite-ref-48[48]

Ein neues, sich noch in Entwicklung befindendes Verfahren verlegt die Methanisierung in den Fermenter einer Biogasanlage und nutzt dafĂŒr die vorhandenen Mikroorganismen. Die ĂŒberschĂŒssigen CO2-Mengen entstehen, weil die Mikroorganismen zu wenig Wasserstoff vorfinden. Wenn per Elektrolyse direkt im Fermenter Wasserstoff erzeugt wird, kann so eine Methanausbeute von bis zu 95 Prozent erreicht werden und die anfallende AbwĂ€rme kann auch noch genutzt werden.cite-ref-49[49]

Einspeisung

Einspeisepunkte

EE-Gas kann prinzipiell an jeder beliebigen Stelle in das Erdgasnetz eingespeist werden. Da Einspeisepunkte eine entsprechende Infrastruktur zur Messung der eingespeisten Gasmenge benötigen,cite-ref-50[50] bietet sich beispielsweise auch eine Einspeisung im Bereich existierender oder neu geschaffener Gasversorgungsbauwerke – wozu unter anderem Gaswerke, Gaskraftwerke, Hybridkraftwerke, Kraft-WĂ€rme-Kopplungs-Anlagen, Verdichterstationen oder auch die Gasometer genannten GasbehĂ€lter zĂ€hlen – als Einspeisepunkte an. Auch eine VerknĂŒpfung der Einspeisung mit vorhandenen Biogasanlagen ist generell denkbar.

Wasserstoffeinspeisung versus Methanisierung

Bei der Umsetzung von Power-to-Gas werden in der Fachwelt verschiedene Probleme diskutiert:

FĂŒr die Speicherung als Wasserstoff spricht der deutlich höhere Wirkungsgrad gegenĂŒber der Methanisierung. Bei Wasserstoff- und Sauerstoffspeicherung nach Hochdruckelektrolyse und einem nachfolgenden, mit Knallgas betriebenen GUD-Kraftwerk konnte an einer Windkraftanlage ein mittlerer elektrischer Gesamtwirkungsgrad (Elektrolyse → → {\displaystyle \rightarrow } Speicherung → → {\displaystyle \rightarrow } RĂŒckverstromung) bis 50 % demonstriert werden.cite-ref-51[51] Zugleich sind die Investitionskosten in die Speicheranlagen geringer, da auf die Methanisierungsanlagen verzichtet werden kann. Bei der Methanisierung wird zusĂ€tzlich Energie verbraucht, weshalb der Energieverlust bei der RĂŒckverstromung 2012 bei 50 bis 67 Prozent lag. Dazu gab die Unternehmensberatung A.T. Kearney 2012 an, dass ein sich ergebender Preis von 80 Euro pro Megawattstunde fĂŒr kĂŒnstlich produziertes Methan dreimal so hoch wie der konventionellen Erdgases wĂ€re.cite-ref-manager-18-1[18] Bei einer anspruchsvollen Klimaschutzpolitik ist außerdem davon auszugehen, dass langfristig nur noch wenige Quellen fĂŒr konzentriertes Kohlenstoffdioxid zur VerfĂŒgung stehen werden. Alternativ wĂ€re eine Gewinnung aus der Luft möglich, die jedoch energetisch aufwĂ€ndig und teuer ist.cite-ref-koinstitut-pr-fung-52-0[52] Eine Tonne CO2 aufzufangen kostet bis zu 500 Euro.

Die Bundesnetzagentur vertritt die Meinung, dass sowohl der Wasserstoff prioritĂ€r auf der Ebene der Übertragungsnetze als auch die Methanisierung auf der Ebene der Gasverteilnetze eine Zukunft haben.cite-ref-ontras-53-0[53] Der Gasnetzbetreiber Ontras sieht den Wasserstoff-Anteil im Gas derzeit aufgrund von BeschrĂ€nkungen bei den Anwendungen, insbesondere bei CNG als Kraftstoff, bei 2 Prozent. Das Leitungssystem vertrĂ€gt jetzt schon auch höhere Wasserstoffanteile. Der Verein des Deutschen Gas- und Wasserfachs (DVGW) sieht 10 Prozent Wasserstoff als unkritisch an. Die Alternative wĂ€re, ihn nach der Zugabe von Kohlenstoffdioxid umgewandelt als Methan entgegenzunehmen.cite-ref-ontras-53-1[53]

Umstritten ist, wie hoch die Einspeisegrenzen fĂŒr Wasserstoff sein können. Gegen zu hohe Wasserstoffkonzentration sprechen nicht nur mögliche MaterialschĂ€den an Gasleitungen, Verdichtern und anderen gastechnischen Anlagen, sondern vor allem sicherheitstechnische Fragen zur Vermeidung einer Knallgasreaktion. Andererseits gibt es bereits im Ruhrgebiet seit 1938 ein ĂŒber 240 km langes Wasserstoffnetz. Weltweit existierten 2010 mehr als 1000 Kilometer Wasserstoffleitungen.cite-ref-54[54] Air Liquide betrieb mit Stand von 2016 weltweit Wasserstoff-Pipelines mit einer GesamtlĂ€nge von fast 2000 km.cite-ref-55[55]

Außerdem treten die unerwĂŒnschten Korrosions-Effekte vorwiegend bei un- oder niedriglegierten StĂ€hlen auf. Die StĂ€hle nach DIN EN 10208-2, die hauptsĂ€chlich im Gasrohrleitungsbau eingesetzt werden, sind davon weniger betroffen, was durch mehrere Studien belegt wurde.cite-ref-56[56]

Nutzung des Synthesegases

| Weg | Wirkungsgrad | Anmerkung |
|---|---|---|
| Strom → Gas | Strom → Gas | Strom → Gas |
| Wasserstoff | 54–72 % | mit 200 bar komprimiert |
| Methan (SNG) | 49–64 % | mit 200 bar komprimiert |
| Wasserstoff | 57–73 % | mit 80 bar komprimiert (Erdgasleitung) |
| Methan (SNG) | 50–64 % | mit 80 bar komprimiert (Erdgasleitung) |
| Wasserstoff | 64–77 % | ohne Kompression |
| Methan (SNG) | 51–65 % | ohne Kompression |
| Strom → Gas → Strom | Strom → Gas → Strom | Strom → Gas → Strom |
| Wasserstoff | 34–44 % | mit 80 bar komprimiert und zu 60 % verstromt |
| Methan (SNG) | 30–38 % | mit 80 bar komprimiert und zu 60 % verstromt |
| Strom → Gas → Strom & WĂ€rme ( KWK ) | Strom → Gas → Strom & WĂ€rme ( KWK ) | Strom → Gas → Strom & WĂ€rme ( KWK ) |
| Wasserstoff | 48–62 % | mit 80 bar komprimiert und Strom/WĂ€rme anteilig 40/45 % |
| Methan (SNG) | 43–54 % | mit 80 bar komprimiert und Strom/WĂ€rme anteilig 40/45 % |

FĂŒr Wasserstoff und Methan bieten sich unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten an. Da Erdgas zum ĂŒberwiegenden Teil aus Methan besteht, kann Erdgas in vielen FĂ€llen durch Methan aus Power-to-Gas-Anlagen ersetzt werden. Die Power-to-Gas-Technologie lĂ€sst sich somit fĂŒr viele Anwendungen einsetzen und verbindet somit MĂ€rkte fĂŒr elektrischen Strom, WĂ€rme und MobilitĂ€t miteinander.cite-ref-rsc-24-2[24] Der Nutzungsgrad ist bei Wasserstoffeinspeisung von der Verwendung des Gases, vom Energieaufwand fĂŒr die Verdichtung sowie von der LĂ€nge der Transportleitungen abhĂ€ngig.

Erzeugung elektrischer Energie

Die chemische Energie von EE-Gas kann bei Bedarf in elektrische Energie umgewandelt werden. Es kann in unterschiedlichen Arten von Gaskraftwerken und Kraft-WĂ€rme-Kopplungsanlagen rĂŒckverstromt werden. Wird EE-Gas als Stromspeicher eingesetzt, betrĂ€gt der Wirkungsgrad von Strom zu Strom zwischen 30 % und 44 %.cite-ref-sternerjentschholzhammer2011-1-4[1] Wird EE-Gas in Kraft-WĂ€rme-Kopplungsanlagen rĂŒckverstromt, sind Gesamtwirkungsgrade von 43 % bis 62 % erreichbar (45 % WĂ€rmeanteil der KWK mit eingerechnet).cite-ref-sternerjentschholzhammer2011-1-5[1]

WĂ€rme

Wie fossiles Erdgas heute kann EE-Gas theoretisch fĂŒr die WĂ€rmebereitstellung beispielsweise zum Kochen oder Heizen eingesetzt werden. FĂŒr die Gasherstellung fallen dann etwa 35 % thermische Energieverluste an. In der Praxis wĂ€re es jedoch energetisch sehr ineffizient, GebĂ€ude mit EE-Gas und Gas-Brennwertkesseln zu beheizen, da eine solche WĂ€rmeversorgung ein Mehrfaches an PrimĂ€relektrizitĂ€t benötigen wĂŒrde als der alternative Einsatz einer WĂ€rmepumpenheizung. So wĂŒrde ein von einer WĂ€rmepumpe beheiztes Haus mit 15.000 kWh WĂ€rmebedarf pro Jahr bei einer ĂŒblichen Jahresarbeitszahl von 3 rund 5.000 kWh elektrischer Energie benötigen. Eine sehr effiziente WĂ€rmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 5 kĂ€me sogar mit nur 3000 kWh aus. Hingegen lĂ€ge der Stromverbrauch bei Nutzung einer Gas-Brennwerttherme, die mit PtG-Gas betrieben wird, infolge der Verluste bei der Gasherstellung bei insgesamt ca. 23.000 kWh, und damit um ein Mehrfaches höher.cite-ref-57[57]

Mit Stand 2025 herrscht ein wissenschaftlicher Konsens, dass Wasserstoff wegen seiner vergleichsweise geringen Effizienz und hoher Kosten nicht großflĂ€chig zum Heizen genutzt werden wird.cite-ref-58[58] Eine 2024 publizierte Übersichtsstudie hĂ€lt fest, dass zwar hĂ€ufig grĂŒner oder blauer Wasserstoff vorgeschlagen werde, um bisher mit Erdgas betriebene Gasheizungen 1:1 zu ersetzen, hĂ€ufig von Gasnetzbetreibern und der Heizungsindustrie. Von 54 untersuchten unabhĂ€ngigen Studien, d. h. nicht von einer Industriebranche oder Heizungstechnikhersteller bestellten oder finanzierten Arbeiten, habe jedoch keine einzige Studie eine bedeutsame Rolle von Wasserstoff im Heizungssektor bzw. der Warmwassererzeugung ergeben. Ebenso lasse keine einzige der untersuchten Studien weder gegenwĂ€rtig noch in der Zukunft niedrigere Verbraucherkosten von Wasserstoffheizungen verglichen mit WĂ€rmepumpen oder FernwĂ€rme erwarten, da der Energieverbrauch bei Wasserstoffheizungen um Faktor 4 bis 6 höher liege als den Alternativen. Pozential fĂŒr Wasserstoffheizungen gebe es vor allem in Nischenrollen.cite-ref-59[59]

Eine 2022 erschienene Übersichtsarbeit, die 32 unabhĂ€ngige (d. h. nicht von IndustrieverbĂ€nden oder -unternehmen in Auftrag gegebene) Studien analysierte, war bereits 2022 zu dem Ergebnis gekommen, dass emissionsarmer oder emissionsfreier Wasserstoff zwar massiv von der Gas- und Heizungsindustrie beworben und als SchlĂŒsseltechnologie gepriesen werde, jedoch keine einzige der untersuchten Studien den großflĂ€chigen Einsatz von Wasserstoff zu Heizzwecken empfahl. Stattdessen kamen die Studien zum Ergebnis, dass Wasserstoff verglichen mit anderen Alternativen wie WĂ€rmepumpen, Solarthermie oder FernwĂ€rmenetzen teurer, ineffizienter und ressourcenintensiver sei und grĂ¶ĂŸere negative Umweltauswirkungen habe. Insbesondere verursachten Wasserstoffheizungen aufgrund des um etwa Faktor fĂŒnf höheren Energieverbrauchs höhere Energiesystemkosten als die Alternativen, bedeuteten höhere Gesamtkosten fĂŒr Endverbraucher und benötigten mehr Energieinfrastruktur, Ressourcen und verursachten mehr FlĂ€chenverbrauch. Auch wĂŒrde sich durch sinkende Wasserstoffkosten durch gĂŒnstigere Ökostromproduktion kein Vorteil ergeben, da dieser Vorteil genauso fĂŒr WĂ€rmepumpen gelte und damit das relative KostenverhĂ€ltnis der Technologien sich nicht verĂ€ndere. Zwar könnte Wasserstoff eine ergĂ€nzende Rolle im WĂ€rmesektor spielen, beispielsweise fĂŒr Spitzenlasten in WĂ€rmenetzen, die vorhandene Beleglage liefere aber keinen Grund fĂŒr die Annahme, dass fossiles Erdgas 1 zu 1 durch Wasserstoff ersetzt werden solle. Im Gegenteil berge die Diskussion ĂŒber zukĂŒnftige Wasserstoffheizungen die Gefahr, dass der Umstieg auf bereits heute verfĂŒgbare saubere Heiztechnologien, die schon heute Emissionen einsparen könnten, verzögert wĂŒrde. Auch gebe es zahlreiche konkurrierende Wasserstoffgroßverbraucher z. B. in der Industrie, fĂŒr die es kaum Alternativen zum Wasserstoff gebe, die daher Vorrang vor Heizungen haben sollten.cite-ref-60[60]

MobilitÀt

→

Hauptartikel

:

Power-to-Fuel

und

E-Fuel

EE-Gas kann unter anderem in Brennstoffzellenfahrzeugen oder zum Antrieb von Gasfahrzeugen mit Verbrennungsmotor (z. B. Erdgasfahrzeuge) eingesetzt werden. Eine mögliche Anwendung von EE-Gas in Form von EE-Wasserstoff wird möglicherweise die MobilitĂ€t in Form von Treibstoff fĂŒr Brennstoffzellenfahrzeuge sein. Dies erklĂ€rt sich aus folgenden GrĂŒnden:

‱ Die Gewinnung von EE-Wasserstoff erfolgt in Zeiten hohen Energieangebotes aus Wind- bzw. Solarenergie mit dem Ziel, Energie aus dem elektrischen System herauszutransferieren: Eine RĂŒckfĂŒhrung dieser Energie in das elektrische System ist mit hohen Verlusten verbunden und sollte unterbleiben bzw. Engpasszeiten (zu wenig Stromangebot) vorbehalten bleiben.
‱ die Preise fĂŒr Wind- und Solarstrom sinken seit Jahren.

Neben der Nutzung von Gas kommen fĂŒr den MobilitĂ€tssektor auch synthetische flĂŒssige Kraftstoffe in Frage, eine Technik, die als Power to Liquid (deutsch etwa: „Elektrische Energie zu FlĂŒssigkeit“) bekannt ist.cite-ref-vdi-120621-61-0[61] Anders als Power-to-Gas haben die unterschiedlichen Power-to-Liquid-Technologien die Herstellung flĂŒssiger Kraftstoffe wie z. B. Methanol als Ziel. GrĂŒnde fĂŒr die Herstellung flĂŒssiger Treibstoffe anstelle von Methan sind unter anderem die niedrige volumetrische Dichte von Methan sowie sein vergleichsweise hohes Treibhauspotential von ca. 30. Daher wird die Methanolherstellung durch Hydrierung von Kohlendioxid fĂŒr die Synthese von Kraftstoffen fĂŒr das Verkehrswesen als vielversprechenderer Technologiepfad angesehen als die Produktion von gasförmigem Methan.cite-ref-62[62]

Gerade im PKW-Sektor gilt die großflĂ€chige Nutzung synthetischer Brennstoffe aus PtG bzw. PtL-Anlagen aber als wenig sinnvoll, da sich aufgrund des geringen Gesamtwirkungsgrades dieses Systems ein bei weitem höherer Energiebedarf ergibt als beim Einsatz von batterieelektrischen Fahrzeugen. Dies wiederum wĂŒrde sowohl einen deutlich höheren Zubau erneuerbarer Energieanlagen erfordern als auch höhere Kosten verursachen.cite-ref-63[63] Auch Brennstoffzellenfahrzeuge gelten aufgrund des hohen Energieverbrauchs vor allem als mögliche Alternative im Langstreckenverkehr.cite-ref-64[64] Hingegen könnten Wasserstoff oder alternativ daraus gewonnene synthetische Brennstoffe die Rolle als wichtigster Treibstoff im Langstrecken-Schiffsverkehr sowie der Luftfahrt einnehmen.cite-ref-65[65]

Integriertes Konzept

Neben Anlagen, die das Synthesegas in das Gasnetz einspeisen oder fĂŒr Endnutzer im Verkehrswesen bereitstellen, existieren auch Konzepte fĂŒr integrierte Power-to-Gas-Anlagen, die das Synthesegas in anlageneigenen Tanks oder Kavernen zwischenspeichern und schlussendlich wieder elektrische Energie (und ggf. WĂ€rme) in die Netze der öffentlichen Energieversorgung einspeisen. Diese Anlagen weisen hĂ€ufig besondere Konzepte zur AbwĂ€rmenutzung auf und erreichen somit höhere Wirkungsgrade als netzeinspeisende Anlagen.

Im Jahr 2015 wurde von Jensen u. a. eine Studie mit einem solchen Konzept in der Fachzeitschrift Energy and Environmental Science veröffentlicht. Anstelle von Elektrolyseuren, Methanisierungsanlagen und Gaskraftwerken zur RĂŒckverstromung sollen reversibel arbeitende Festoxidbrennstoffzellen zum Einsatz kommen, die beim Speicherprozess aus Wasser und Kohlenstoffdioxid ein Methan-Wasserstoffgemisch und beim Entladevorgang wieder die Ausgangsmaterialien herstellen. Durch die Arbeitsweise bei relativ niedriger Temperatur und hohem Druck kann die bei der stark endothermen Spaltung von Wasser und Kohlenstoffdioxid in Wasserstoff, Kohlenmonoxid und Sauerstoff erforderliche WĂ€rme genutzt werden, womit WĂ€rme- und damit Effizienzverluste beim Speichervorgang stark vermindert werden. Gespeichert wĂŒrden Methan und Kohlendioxid in zwei unterschiedlichen unterirdischen Kavernenspeichern, die auf eine SpeicherkapazitĂ€t von mehreren Monaten dimensioniert werden könnten.cite-ref-jensen-2015-3-1[3]

Bei der RĂŒckverstromung wĂŒrde unterirdisch verpresstes Brenngas (ein Gemisch aus Methan und Wasserstoff) nach Entspannung, Erhitzung und Vermischung mit Wasser in die Brennstoffzelle geleitet, die aus dem Brenngas elektrische Energie und ein wasserdampf- und kohlenstoffdioxidreiches Abgas gewönne, wobei letzteres wieder gespeichert wĂŒrde. Die heißen Abgase aus der Brennstoffzelle wĂŒrden hierbei genutzt, um die Brenngase vor Eintritt in die Brennstoffzelle zu erhitzen. Diese thermische Integration der einzelnen Systembestandteile gilt als SchlĂŒsselbedingung fĂŒr den hohen Gesamtwirkungsgrad der Anlage. Auf diese Weise lĂ€sst sich nach Angabe der Autoren ein gesamter Speicherwirkungsgrad von bis ca. 72 % bei vergleichsweise geringen Kosten erzielen. In Sachen KapazitĂ€t, Kosten und Wirkungsgrad sei die Technik in etwa vergleichbar mit Pumpspeicherkraftwerken, allerdings sei die Speicherbasis chemisch, womit dieser Speicher der bessere Langfristspeicher sei. Die Speicherkosten seien unter bestimmten UmstĂ€nde vergleichbar mit Pumpspeicherkraftwerken und gĂŒnstiger als Batteriespeicher, Druckluftspeicher und herkömmlicher Wasserstoffspeicher. Basis dieser Berechnung war ein Speicherkraftwerk mit 250 MW installierter Leistung der Brennstoffzellen und einer SpeicherkapazitĂ€t von 500 GWh (ca. 3 Monate). Die Lebensdauer der Gesamtanlage wurde mit 20 Jahren angesetzt, die der Brennstoffzellen mit 5 Jahren.cite-ref-jensen-2015-3-2[3] Eine 2018 in der Fachzeitschrift Energy online-first publizierte Studie, die dieses Konzept aufgriff und weiterentwickelte, kam zum Ergebnis, dass mit einem solchen integrierten Power-to-Gas-Konzept sogar Strom-zu-Strom-Wirkungsgrade bis etwa 80 % möglich sein könnten.cite-ref-66[66]

Power-to-Chemicals

→

Hauptartikel

:

Power-to-Chemicals

Neben der Einspeisung ins Gasnetz könnte Wasserstoff aus regenerativen StromĂŒberschĂŒssen ebenfalls als Rohstoff fĂŒr die (chemische) Industrie dienen und dort benötigten Wasserstoff ersetzen, der derzeit noch aus fossilen Quellen gewonnen wird. Dies wird als „Power-to-Chemicals“ bezeichnet. Da die Chemieindustrie maßgeblich auf den fossilen Rohstoffen Erdöl und Erdgas basiert, muss die Chemieindustrie mit der Verknappung dieser Rohstoffe langfristig ihre Rohstoffbasis auf regenerative Quellen umstellen. Power-to-Gas-Anlagen ermöglichen es, mittels erneuerbarem Überschussstroms synthetische Rohstoffe auf Basis von Wasser und Kohlendioxid zu gewinnen, aus denen wiederum komplexere Grundstoffe wie Methan, Methanol oder Polymere hergestellt werden können.cite-ref-67[67] Indirekt handelt es sich bei Power-to-Chemicals ebenfalls um einen Speicherprozess, da auf diese Weise keine fossilen EnergietrĂ€ger mehr als Rohstofflieferanten benötigt werden, sondern potentiell fĂŒr energetische Zwecke zur VerfĂŒgung stehen. Zudem können Power-to-Chemicals-Anlagen das Energiesystem wie auch andere Speicher flexibler gestalten, beispielsweise durch Bereitstellen von Regelleistung oder durch Einsatz im Lastmanagement.cite-ref-68[68]

Als Abnehmer der Produkte kommt insbesondere die Chemieindustrie in Frage, jedoch haben auch weitere Industriebranchen einen teils hohen Bedarf fĂŒr Wasserstoff oder andere Synthesegase. Beispielsweise könnten Erdölraffinerien, die einen erheblichen Wasserstoffbedarf haben, mit Wasserstoff aus Power-to-Gas-Anlagen versorgt werden, womit der CO2-Ausstoß des Verkehrs nennenswert gesenkt werden könnte.cite-ref-69[69] Dieser Einsatz von Power-to-Gas-Anlagen hat gegenĂŒber der Methanisierung mit anschließender RĂŒckverstromung große Vorteile in Hinblick auf Kosten und Wirkungsgrad und sollte deswegen zunĂ€chst bevorzugt eingesetzt werden. So könnte bei Power-to-Gas-Anlagen zunĂ€chst auf den mit zusĂ€tzlichen Energieverlusten verbundenen Schritt der Methanisierung verzichtet werden, wĂ€hrend zugleich die ebenfalls verlustbehaftete Erzeugung von Wasserstoff aus fossilem Erdgas entfiele. Zu frĂŒh auf die Methanisierung fĂŒr die RĂŒckverstromung zu setzen wĂŒrde im Umkehrschluss bedeuten, unsinnigerweise mit Energieverlusten Methan aus vorhandenem Öko-Wasserstoff zu machen, wĂ€hrend gleichzeitig und ebenfalls mit Energieverlusten fossiler Wasserstoff aus Erdgas hergestellt wĂŒrde.cite-ref-koinstitut-pr-fung-52-1[52]

Rolle von Power-to-Gas im Energiesystem

Im Zuge der Energiewende werden immer mehr variable erneuerbare Energien errichtet, insbesondere Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Dadurch, dass zugleich konventionelle Grundlastkraftwerke wenig flexibel sind und nur bis zu einem gewissen Grad gedrosselt werden können, kann es wĂ€hrend Zeiten hoher Einspeisung von Wind- und Solarenergie zu einem Überangebot von Strom kommen, speziell bei geringer Stromnachfrage. Dieser Effekt ist abhĂ€ngig von der FlexibilitĂ€t des konventionellen Kraftwerksparks. Er tritt umso stĂ€rker auf, je höher der Anteil von schlecht zu regelnden Grundlastkraftwerken (insbesondere Kernkraftwerke und (Braun)kohlekraftwerke) ist, wĂ€hrend er hingegen bei einem flexiblen Kraftwerkspark, der vorwiegend aus gut zu regelnden Gaskraftwerken besteht, erst spĂ€ter auftritt.

Bei hohen Anteilen an Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung kann deren Einspeisung zeitweise auch ohne Einspeisung fossiler Kraftwerke höher liegen als die Nachfrage, womit die Energie entweder genutzt, exportiert oder abgeregelt werden muss. Nutzungskonzepte, auch als Power-to-X bezeichnet, umfassen z. B. die Verwandlung in WĂ€rme mittels Power-to-Heat, die Nutzung im MobilitĂ€tswesen, z. B. mittels Vehicle to Grid oder die Speicherung in Speicherkraftwerken wie Pumpspeichern, Batteriespeichern oder Druckluftspeicherkraftwerken. Diese Speicher sind primĂ€r Kurzfristspeicher, fĂŒr eine regenerative Vollversorgung wird jedoch ebenso ein Langfristspeicher benötigt, der eine saisonale Energiespeicherung möglich macht. HierfĂŒr kommen praktisch nur chemische Speicher wie z. B. Power-to-Gas in Frage. Gleichzeitig kann die Integration von Power-to-Gas-Anlagen in die elektrischen Energieversorgungssysteme wie herkömmliche Speicher zur Sicherung der NetzstabilitĂ€t eingesetzt werden, indem sie als regelbare Last eingesetzt werden. Hierbei ist zu berĂŒcksichtigen, dass Strom aus erneuerbaren Energien im Allgemeinen und StromĂŒberschĂŒsse im Besonderen auf absehbare Zukunft zunĂ€chst mengenmĂ€ĂŸig begrenzt bleiben werden. Daher ist es zweckmĂ€ĂŸig, Ökostrom vor allem fĂŒr diejenigen Prozesse einzusetzen, wo er den grĂ¶ĂŸten Umweltnutzen entfalten kann.cite-ref-70[70] Energiewirtschaftliche Analysen ergaben, dass das vor allem bei der Nutzung von Überschussstrom fĂŒr WĂ€rmepumpen und Elektroautos durch Sektorenkopplung der Fall ist. Diese Technologien sollten frĂŒher zum Einsatz kommen als die Erzeugung von Brenngasen mittels Power-to-Gas-Technologie.cite-ref-71[71]cite-ref-72[72]

In der Fachliteratur wird davon ausgegangen, dass ab einem Erneuerbare-Energien-Anteil von etwa 40 % in grĂ¶ĂŸerem Maße zusĂ€tzliche Speicher benötigt werden, vereinzelt wird auch die Zahl 70 % genannt.cite-ref-73[73] Unterhalb eines Anteils von 40 % Erneuerbarer Energien gelten eine Ausregelung durch WĂ€rmekraftwerke sowie eine geringfĂŒgige Abregelung von Erzeugungsspitzen der Erneuerbaren Energien (erwartet werden etwa 260 GWh pro Jahr bzw. 1 Promille der bei einem 40-%-Anteil prognostizierten Ökostromerzeugung) als volkswirtschaftlich effizienter. Die Speicher wĂŒrden in diesem Fall grĂ¶ĂŸtenteils zur besseren Auslastung von in Grundlast betriebenen Braunkohlekraftwerken zulasten von weniger emissionsintensiven Kraftwerken eingesetzt; zugleich wĂŒrden die Kosten fĂŒr den Neubau der Speicher den Nutzen durch eine gleichmĂ€ĂŸigere Kraftwerksfahrweise deutlich ĂŒbersteigen. Daher werden zusĂ€tzliche Speicher in Deutschland frĂŒhestens ab dem Jahr 2020 fĂŒr notwendig gehalten.cite-ref-74[74] Auch bei Anteilen Erneuerbarer Energien von bis ca. 70 % am Jahresstrombedarf bleibt der Speicherbedarf zunĂ€chst moderat, sodass Power-to-Gas in absehbarer Zeit noch nicht benötigt wird, sondern zur Marktreife gebracht werden kann.cite-ref-75[75] Ein Bedarf fĂŒr saisonale Speicherung tritt erst auf, wenn der Anteil der erneuerbaren Stromerzeugung 60cite-ref-henning-tagesfragen-8-2[8] bis 80cite-ref-weitemeyer-9-1[9] % erreicht. Dann sollten mit Power-to-Gas zunĂ€chst synthetische Brennstoffe produziert werden, die möglichst nur im Verkehrswesen eingesetzt wĂŒrden; erst bei noch höheren Anteilen wĂ€re eine RĂŒckverstromung und damit ein Einsatz im Strom- und WĂ€rmesektor (durch Kraft-WĂ€rme-Kopplung) notwendig.cite-ref-henning-tagesfragen-8-3[8]

GrundsĂ€tzlich gilt, dass die gleichzeitige Erzeugung von synthetischem Methan mittels Power-to-Gas-Technologie eine Energieverschwendung darstellt, solange Erdgas in großem Umfang zur Bereitstellung von ProzesswĂ€rme und Warmwassererzeugung genutzt wird. Dies liegt darin begrĂŒndet, dass Strom zu Heizzwecken eine Effizienz von nahezu 100 % aufweist und somit mehr Erdgas durch direkte Heizung mit Strom eingespart werden als EE-Gas mit der gleichen Strommenge erzeugt werden kann.cite-ref-76[76]cite-ref-77[77] Daher sollten bei der Einbindung von StromĂŒberschĂŒssen zunĂ€chst energieeffizientere Technologien wie Power-to-Heat zum Einsatz kommen und erst spĂ€ter die deutlich verluststĂ€rkere Power-to-Gas-Technologie genutzt werden. Da Power-to-Gas auch kostenintensiver ist als die genannten Alternativen, wird diese Nutzungsreihenfolge auch aus wirtschaftlichen GrĂŒnden empfohlen.cite-ref-78[78] Durch den ĂŒberschaubaren Wirkungsgrad, der wiederum zu einem erheblichen Mehrbedarf an Windkraft- und Photovoltaikanlagen fĂŒhrt, sollte ein zukĂŒnftiges Energiesystem so ausgelegt sein, dass insgesamt nur ein geringer Langfristspeicherbedarf besteht.cite-ref-79[79]

Die Nutzung von Power-to-Gas ist nur energetisch sinnvoll und emissionseinsparend, wenn Ökostrom genutzt wird. Wird hingegen Strom aus fossilen Energien eingesetzt, vervielfachen sich die Emissionen. Kommt beispielsweise Strom aus einem Braunkohlekraftwerk zum Einsatz, das Emissionen von 1161 g CO2-Ă€q./kWh aufweist, ergĂ€ben sich bei je 60 % Wirkungsgrad fĂŒr Speicherprozess und RĂŒckverstromung im GuD-Kraftwerk Gesamt-Emissionen von 3225 g CO2-Ă€q./kWh, etwa das Achtfache von Strom aus einem fossil befeuerten Erdgaskraftwerk.cite-ref-80[80] Unter gewissen UmstĂ€nden lassen sich jedoch Negative Emissionen erzielen, mit denen der Kohlendioxidanteil der ErdatmosphĂ€re aktiv reduziert werden kann. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn das Kohlenstoffdioxid fĂŒr die Methanisierung aus der Luft gewonnen wird und das synthetisierte Methan spĂ€ter in einem Kraftwerk mit CO2-Abscheidung und -Speicherung verbrannt wird.cite-ref-81[81]

Der SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umweltfragen (SRU) kam in einer 2021 publizierten Stellungnahme zur Rolle von Wasserstoff im Klimaschutz zum Ergebnis, dass Wasserstoff ein wichtiger Baustein hinsichtlich TreibhausgasneutralitĂ€t sein könne, dies aber nur unter der Voraussetzung, dass er „umweltfreundlich und nachhaltig“ produziert und „sparsam genutzt“ werde. In der Publikation wird darauf verwiesen, dass die Produktion von grĂŒnem Wasserstoff große Mengen an Ökostrom und damit indirekt FlĂ€chen, Rohstoffe und Wasser erfordert, weshalb er nur dort eingesetzt werden sollte, wo keine effizienteren Alternativen zur VerfĂŒgung stehen. Umso mehr gelte diese Aussage noch fĂŒr aus Wasserstoff hergestellte Power-to-X-Folgeprodukte, bei denen weitere Umwandlungsverluste anfallen. Eine wichtige Rolle spielten Wasserstoff und daraus hergestellte Folgeprodukte in der chemischen Industrie, der Stahlindustrie sowie dem internationale Schiffs- und Flugverkehr, wĂ€hrend im Schwerlastverkehr die Frage noch offen sei, ob sich Wasserstoff, batterieelektrische Konzepte oder Oberleitungs-LKWs durchsetzten. Im Stromsystem sowie Fern- und NahwĂ€rmenetzen sollte Wasserstoff gemĂ€ĂŸ SRU nur eine ergĂ€nzende Rolle spielen, wĂ€hrend sein Einsatz in GebĂ€udeheizungen und PKWs ineffizient und bei weitem teuer sei als der Einsatz von alternativen Technologien wie WĂ€rmepumpenheizungen und E-Autos. Um PfadabhĂ€ngigkeiten und Fehlanreize im Hinblick auf fossile Energien zu vermeiden, sollte die Förderung von Wasserstofftechnologien daher auf Sektoren beschrĂ€nkt werden, in denen langfristig die Wasserstoffnutzung unverzichtbar sei.cite-ref-82[82]

Situation in Deutschland

SpeicherkapazitÀt im deutschen Erdgasnetz

Eine große Bedeutung bei der Nutzung von EE-Gas wird der Möglichkeit der Speicherung des Wasserstoff- bzw. Methangases in einem bereits vorhandenen Erdgasnetz zugerechnet.

Laut Fraunhofer-Institut fĂŒr Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) benötigt Deutschland im Jahr 2050 – wenn laut Bundesregierung 80 % des elektrischen Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen sollen – zum Ausgleich saisonaler Schwankungen bei Wind und Sonne SpeicherkapazitĂ€ten von 30 Terawattstunden (TWh).cite-ref-manager-18-2[18] DemgegenĂŒber wurde die SpeicherkapazitĂ€t der Erdgasspeicher im deutschen Erdgasnetz im April 2010 vom Fraunhofer-IWES mit ĂŒber 200 TWh angegeben, was einem Verbrauch von mehreren Monaten entspricht.cite-ref-fraunhofer-83-0[83] Inklusive der 2013 in Planung befindlichen Kavernen- und Porenspeicher liegt die SpeicherkapazitĂ€t des deutschen Erdgasnetzes bei ca. 332 TWh. Bei der Speicherung von Teil zugemischtem Wasserstoff oder reinem Wasserstoff in unterirdischen Gasspeichern sind jedoch die speziellen Eigenschaften des Wasserstoff zu berĂŒcksichtigen, welche je nach Anteil zum einen die Eignung der geologischen Formation des Speichers betrifft und zum anderen umfangreiche und kostenintensive Modifikationen oder Austausch an den Unter- und Obertageanlagen erfordert.cite-ref-84[84]

Der Erdgasverbrauch lag 2011 bei 760 TWh, könnte aber durch mehr Power-to-Gas-Anlagen weiter ansteigen. Dennoch wĂ€re das Erdgasnetz inklusive der geplanten Speicher ausreichend dimensioniert fĂŒr eine sichere Vollversorgung auf Basis erneuerbarer Energien.cite-ref-85[85]

Die deutschen Pumpspeicherkraftwerke haben eine KapazitĂ€t von 0,04 TWh und sind als Kurzfristspeicher fĂŒr eine Nutzungsdauer im Stunden- bis Tagesbereich ausgelegt.cite-ref-86[86] Zwar haben Pumpspeicherwerke einen deutlich höheren Wirkungsgrad (zwischen 70 % und 85 %), die Wirtschaftlichkeit wird aber auch durch die erheblichen Investitionskosten und den FlĂ€chenverbrauch bestimmt. Die installierte Leistung wird ausgebaut, kann aber in Deutschland aufgrund topographischer wie auch politischer GrĂŒnde nicht in die GrĂ¶ĂŸenordnung der SpeicherfĂ€higkeit des Erdgasnetzes kommen. Großes Potential fĂŒr SpeicherkapazitĂ€ten existiert dagegen in Nordeuropa. In Norwegen gibt es beispielsweise fĂŒr Speicherkraftwerke nutzbare Reservoire mit einer potentiellen SpeicherkapazitĂ€t von insgesamt etwa 84 TWh, in Schweden von etwa 34 TWh.cite-ref-87[87] Diese SpeicherkapazitĂ€t liegt in einer Ă€hnlichen GrĂ¶ĂŸe wie die SpeicherkapazitĂ€t des deutschen Gasnetzes.

Eine Übersicht der Power-to-Gas-Anlagen in Deutschland gibt die interaktive Karte auf der Seite der Strategieplattform Power-to-Gas der Deutschen Energie-Agentur.cite-ref-88[88]

Rechtliche Voraussetzungen

Sofern Power-to-Gas-Anlagen mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden, fĂ€llt EE-Gas unter die Definition von „Speichergas“ gemĂ€ĂŸ § 5 Nr. 29 EEG 2014 (Erneuerbare-Energien-Gesetz) und „Biogas“ gemĂ€ĂŸ § 3 Nr. 10c EnWG (Energiewirtschaftsgesetz).cite-ref-89[89]

FĂŒr Speichergas aus erneuerbarer Energie wird somit, wenn es anschließend wieder in elektrische Energie umgewandelt wird, eine EinspeisevergĂŒtung gemĂ€ĂŸ § 5 Nr. 29 EEG 2014 gezahlt. Die VergĂŒtung gilt nur fĂŒr Kleinanlagen (< 100 kW ab 1. Januar 2016, vorher < 500 kW). FĂŒr grĂ¶ĂŸere Anlagen erfolgt die Förderung ĂŒber eine MarktprĂ€mie gemĂ€ĂŸ § 5 Nr. 29 EEG 2014. Dies stellt aber keine besondere Förderung dar, da bei dem Umweg ĂŒber die Speicherung zusĂ€tzliche Kosten entstehen, aber kein zusĂ€tzlicher Gewinn im Vergleich zur direkten Einspeisung des Stroms,cite-ref-90[90] abgesehen von der Befreiung von bestimmten GebĂŒhren.cite-ref-91[91]

Liste der Anlagen in Deutschland

| Ort | Inbetriebnahme | Leistung (kW) | Betreiber | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| Stuttgart | 2009 | 25 | IWES / ETOGAS | Die weltweit erste Pilotanlage mit einer Leistung von 25 kW zur Produktion von Methan nach dem Power-to-Gas-Verfahren wurde im November 2009 in Stuttgart am Zentrum fĂŒr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-WĂŒrttemberg (ZSW) unter Beteiligung des Fraunhofer-Instituts fĂŒr Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und des Unternehmens SolarFuel (heute ETOGAS GmbH) in Betrieb genommen. [ 92 ] Mit der Anlage wurde die grundsĂ€tzliche Machbarkeit des Verfahrens nachgewiesen; das CO 2 wurde der Umgebungsluft entnommen. Die technische Grundlagenentwicklung wurde von den Forschungsinstituten ZSW (Zentrum fĂŒr Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung, Stuttgart) und Fraunhofer IWES (Kassel) durchgefĂŒhrt. [ 83 ] Der Wirkungsgrad der Gasherstellung liegt bei etwa 40 %. [ 93 ] |
| Morbach | 2011 | 25 | juwi / ETOGAS | Im MĂ€rz 2011 wurde die 25-kW-Power-to-Gas-Anlage von juwi und SolarFuel (heute ETOGAS) in der Energielandschaft Morbach im HunsrĂŒck installiert und dort fĂŒr einige Wochen getestet. [ 94 ] Dieser Test kombinierte eine Windgasanlage, einen Windpark und eine Biogasanlage. [ 95 ] |
| Bad Hersfeld | 2012 | 25 | IWES / ETOGAS | Im Jahr 2012 wurde die 25-kW-Power-to-Gas-Anlage fĂŒr mehrere Monate an einer Biogasanlage am Standort des Hessischen Biogas-Forschungszentrums betrieben. In dem Pilotversuch, den das Fraunhofer-Institut fĂŒr Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und das Unternehmen SolarFuel (heute ETOGAS) gemeinsam mit den LĂ€ndern Hessen und ThĂŒringen durchfĂŒhrten, wurde die direkte Umwandlung des im Biogas enthaltenen Kohlendioxids in Methan demonstriert. [ 96 ] |
| Stuttgart | 2012 | 250 | ZSW, IEWS, ETOGAS | Im Oktober 2012 ging am ZSW in Stuttgart eine mit 250 kW Leistung zehnmal so große – zum Zeitpunkt die weltgrĂ¶ĂŸte Power-to-Gas-Anlage – in Betrieb. [ 97 ] Die Anlage wurde im Rahmen eines vom BMU geförderten Projektes mit den Projektpartnern ZSW, IWES und SolarFuel (heute ETOGAS) im Technikum des ZSW als PtG-Versuchsanlage mit Elektrolyse (250 kW elektrische Anschlussleistung) und mehreren Methanisierungsvarianten aufgebaut. |
| Prenzlau | 2012 | 500 | Enertrag | → Hauptartikel : Kraftwerk Prenzlau Das Unternehmen Enertrag betreibt eine Pilotanlage, ein im MĂ€rz 2012 in den Normalbetrieb gegangenes Hybridkraftwerk in der Uckermark nördlich von Prenzlau (Brandenburg), das Wasserstoff als Zwischenspeicher nutzt. Gespeist wird die Anlage, die im Oktober 2011 erstmals in Betrieb ging, von insgesamt drei Windturbinen mit je zwei Megawatt. Die Leistung des Elektrolyseurs betrĂ€gt 500 kW bei etwa 75 % Wirkungsgrad. [ 98 ] Der Energieversorger Green Planet Energy bot seit dem 1. Oktober 2011 einen Windgas-Fördertarif an, der bei Lieferung von konventionellem Erdgas einen Förderbeitrag von 0,4 Euro-Cent pro Kilowattstunde fĂŒr 5 Windgasanlagen enthĂ€lt und von (2018) ĂŒber 19.000 Kunden subventioniert wird. Da Green Planet Energy ĂŒber keinen Elektrolyseur verfĂŒgt, unterzeichnete das Unternehmen im Januar 2012 einen Abnahmevertrag zum Bezug von Wasserstoff von der Firma Enertrag. [ 99 ] Nach anfĂ€nglichen Vertragsproblemen und Anlaufschwierigkeiten begann am 12. Dezember 2014 die Einspeisung von „Windgas“ in das Gasnetz durch die Enertrag-Pilotanlage in der Uckermark . [ 100 ] Planungen zur Errichtung einer eigenen Planet Green Energy Anlage zur Erzeugung von Windgas wurden vom Aufsichtsrat Ende 2012 zunĂ€chst einstimmig abgelehnt. [ 101 ] Hintergrund seien die gegenwĂ€rtige VollvergĂŒtung bzw. die EEG-EntschĂ€digungszahlungen auch fĂŒr nicht einspeisefĂ€higen Wind-Spitzenlaststrom, was zumindest aus ökonomischer Sicht fĂŒr Energieerzeuger keine Windgas-Anlagen zwingend nötig macht und dem Windgas-Konzept entgegen laufe. Doch plant Green Planet Energy fĂŒr 2015 den Bau einer eigenen Elektrolyseanlage . [ 102 ] Die Anlage ist auch Lieferant einer Wind- Wasserstofftankstelle der Total Deutschland GmbH in der Heidestraße in Berlin-Mitte, die am 18. April 2012 im Rahmen des Wasserstoffprojekts Clean Energy Partnership (CEP) in Betrieb genommen wurde [ 103 ] und auf 38 Betankungen pro Tag ausgelegt ist. [ 104 ] |
| Werlte | 2013 | 6000 | Audi / ETOGAS | Im Auftrag der Audi AG errichtete die ETOGAS GmbH in Werlte neben einer bestehenden Biogasanlage eine industrielle Pilotanlage zur Umwandlung von ÖkostromĂŒberschĂŒssen in erneuerbares Erdgas, von Audi „e-gas“ genannt. Hierbei wird zur Methanisierung neben dem aus regenerativen Quellen gewonnenen Wasserstoff auch regeneratives CO 2 aus einer von MT-Biomethan gelieferten Biogasaufbereitungsanlage eingesetzt. Die Anlage mit einer elektrischen Anschlussleistung von 6 MW wird 1,4 Millionen Normkubikmeter in Erdgas-NormqualitĂ€t pro Jahr produzieren. [ 105 ] Die Anlage wurde am 25. Juni 2013 eingeweiht [ 106 ] und hat im Herbst 2013 ihren Probebetrieb abgeschlossen. Im Rahmen des e-Gas-Projekts von Audi produziert die Anlage erneuerbaren Kraftstoff fĂŒr das erste CNG-Modell der Marke Audi, den Audi A3 Sportback g-tron. [ 107 ] Der Wirkungsgrad der Gasherstellung betrĂ€gt 54 %. [ 93 ] |
| Schwandorf | 2013 | 208 | MicrobEnergy | In Schwandorf/Oberpfalz hat das zur Viessmann Group gehörende Unternehmen MicrobEnergy GmbH im Februar 2013 eine Forschungsanlage in Betrieb genommen, bei der ein mikrobiologisches Verfahren zur Methanisierung des Wasserstoffs zum Einsatz kommt. Aus den im Elektrolyseur erzeugten 21,3 mÂł Wasserstoff pro Stunde entstehen durchschnittlich 5,3 mÂł/h Methan. Eine zweite MicrobEnergy-Anlage befindet sich seit Juli 2013 in Bau. Am Standort der VerbandsklĂ€ranlage Schwandorf-Wackersdorf erzeugt ein Elektrolyseur 30 mÂł/h Wasserstoff, die in einem 1300 Kubikmeter fassenden Faulturm mikrobiologisch in 7,5 mÂł/h Methan umgewandelt werden. Projektpartner ist neben dem Zweckverband VerbandsklĂ€ranlage Schwandorf die Forschungsstelle fĂŒr Energienetze und Energiespeicher (FENES) der Technischen Hochschule Regensburg. [ 108 ] |
| Allendorf (Eder) | 2015 | 300 | MicrobEnergy / Carbotech / Viessmann | Die Anlage wurde von Schwandorf an den Standort Allendorf (Eder) verlegt. Dort wird seit Anfang MĂ€rz 2015 Strom in Methan umgewandelt und in das öffentliche Erdgasnetz eingespeist. Das benötigte CO 2 stammt aus dem Abgasstrom einer nahegelegenen Biomethananlage mit Gasaufbereitung oder es wird direkt Rohbiogas aus dieser Anlage mit etwa 50 % CO 2 -Gehalt zur biologischen Methanisierung genutzt. In diesem Fall dient das Power-to-Gas-Verfahren zusĂ€tzlich als Aufbereitungstechnologie fĂŒr Rohbiogas aus Biogas- oder KlĂ€ranlagen. Im Rahmen einer Kooperation wird das Speichergas aus der Power-to-Gas-Anlage an Audi vermarktet. [ 109 ] |
| Falkenhagen | 2013 | 2000 | Uniper | In Falkenhagen in der brandenburgischen Prignitz hat der Energiekonzern E.ON im Juni 2013 erstmals im Testlauf einer Pilotanlage aus Windkraft erzeugten Wasserstoff ins Erdgasnetz eingespeist. Insgesamt wurden in dem eine Stunde dauernden Test rund 160 Kubikmeter Wasserstoff erzeugt und eingespeist. Damit hat E.ON die gesamte Prozesskette von der Stromaufnahme bis hin zur Einspeisung des Wasserstoffs zum ersten Mal mit Erfolg praktisch umgesetzt. Ende August 2013 wurde die Pilotanlage in Betrieb genommen. Laut Uniper produziert die Anlage mittels Alkali-Elektrolyse rund 360 Normkubikmeter Wasserstoff pro Stunde. Im Mai 2018 wurde die Anlage um eine Methanisierungsanlage erweitert. [ 110 ] [ 111 ] |
| Werder | 2013 | 1000 | Wind-projekt | → Hauptartikel : „Elektrolyse-Speicherkraftwerk“ im Artikel Windpark Werder/Kessin WIND-projekt errichtete im Windpark Werder/Kessin eine Elektrolyse-Anlage mit 1000 kW Leistung, die 2012 in den Testbetrieb ging. |
| Frankfurt am Main | 2014 | 320 | ThĂŒga | Am Standort Frankfurt am Main betrieb die ThĂŒga -Gruppe von 2014 bis 2017 die erste Power-to-Gas-Demonstrationsanlagen der Welt, die Strom in Wasserstoff umgewandelt und in das kommunale Gasverteilnetz eingespeist hat. [ 112 ] Über eine Protonen-Austausch-Membran (PEM) wurden pro Stunde 60 mÂł Wasserstoff erzeugt. [ 113 ] |
| Mainz | 2015 | 3 × 1300 | Mainzer Stadtwerke | Im Energiepark Mainz wurde im Juli 2015 ein Elektrolyseur mit einer Leistung von 6 MW in Betrieb genommen, als die bis dato weltgrĂ¶ĂŸte Power-to-Gas-Anlage. Die Anlage besteht aus drei Elektrolyseeinheiten vom Typ Silyzer 200 in PEM-Technologie mit jeweils 1,3 MW im Dauerbetrieb, zeitlich begrenzt bis zu 2 MW je Elektrolyseur. Der produzierte Wasserstoff wird teilweise in das Gasnetz eingespeist [ 114 ] und teilweise an Wasserstofftankstellen ausgeliefert. [ 115 ] Das Forschungsprojekt wurde unter anderem vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Beteiligt waren die Hochschule RheinMain sowie die Unternehmen Siemens , Linde und die Mainzer Stadtwerke . [ 116 ] [ 117 ] Nach dem Abschluss der Forschungsphase schloss sich ab Mitte 2017 der Probebetrieb und dann der Regelbetrieb an. |
| IbbenbĂŒren | 2015 | 150 | RWE | Der Energiekonzern RWE hat im August 2015 mit der Einspeisung von mittels Windstrom erzeugtem Wasserstoff in das regionale Gasnetz begonnen. Der Wasserstoff wird mittels PEM-Elektrolyse in einer Power-to-Gas-Anlage im NordrheinwestfĂ€lischen IbbenbĂŒren gewonnen. Die Anlage hat eine KapazitĂ€t von 150 kW und eine Effizienz (Strom zu Wasserstoff) von 86 %. [ 118 ] [ 119 ] |
| Haßfurt | 2016 | 1250 | Green Planet Energy / StĂ€dtischen Betrieben Haßfurt | Die stĂ€dtischen Betriebe Haßfurt und der bundesweit aktive Ökoenergieanbieter Green Planet Energy betreiben in Haßfurt eine kommerzielle Windgas-Anlage. Diese speist seit dem 8. September 2016 rund eine Million kWh Wasserstoff pro Jahr in das Gasnetz ein, der mittels ĂŒberschĂŒssigem Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Dazu wird in der Anlage im HafengelĂ€nde am Main ein containergroßer 1,25-Megawatt-PEM- Elektrolyseur eingesetzt. [ 120 ] [ 121 ] Um das Gas mit dem ĂŒberschĂŒssigen Windstrom möglichst wirtschaftlich erzeugen zu können, ist die Anlage in das virtuelle Kraftwerk des Kölner Energieunternehmens Next Kraftwerke eingebunden. [ 122 ] Dieses schaltet ĂŒber eine Fernwirkeinheit den PEM-Elektrolyseur nur dann ein, wenn der Strombörsenpreis besonders niedrig ist – beispielsweise bei stĂŒrmischen Wetterlagen wie Anfang 2017. [ 123 ] |
| Lampoldshausen | ? | 1000 | Deutsches Zentrum fĂŒr Luft- und Raumfahrt | 2016 begann das DLR am Institut fĂŒr Raumfahrtantriebe mit der Errichtung einer Wasserstoff produzierenden Power-to-Gas-Anlage zur Erforschung und Entwicklung dieser Speichertechnik im industriellen Maßstab. Neben einem PEM-Elektrolyseur mit einer Leistung von 1 MW gehört zu der Anlage auch ein Blockheizkraftwerk , das mit dem produzierten Wasserstoff betrieben werden kann, um das Institut bei geringer Stromerzeugung aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen vollstĂ€ndig mit Strom und WĂ€rme zu versorgen. Ein Teil des Wasserstoffs soll fĂŒr die Forschung an Raketentriebwerken am Standort verwendet werden. [ 124 ] |
| Dresden | 2017 | 15 – 60 | HELMETH Projekt | Im Rahmen des EuropĂ€ischen Forschungsprojektes HELMETH wurde ab 2014 an der Entwicklung eines neuartigen Power-to-Gas Konzeptes gearbeitet. Dieses sticht durch die Wasserstoffproduktion mittels druckbetriebener Hochtemperaturelektrolyse (SOEC) heraus. Die anschließende CO 2 -Methanisierung ist mit einer SiedewasserkĂŒhlung versehen und produziert dadurch den fĂŒr die Elektrolyse benötigten Dampf. Aufgrund der energetischen VerknĂŒpfung beider Module ergibt sich das Potenzial deutlich höhere Wirkungsgrade als bisher zu erreichen. FĂŒr den Prototyp wird ein Wirkungsgrad von 76 % mit einer potenziellen Erhöhung auf 80 % im Industriemaßstab angegeben. [ 125 ] Detailliertere ErlĂ€uterungen finden sich in Kapitel EuropĂ€isches Forschungsprojekt HELMETH |
| Grenzach-Wyhlen | 2018 | 300 – 1000 | EnergieDienst AG | Die Anlage wurde darauf ausgelegt, die Wirtschaftlichkeit der Power-to-Gas-Technologie zu demonstrieren. Da der Strom fĂŒr die Wasserstofferzeugung von einem benachbarten Wasserkraftwerk am Rhein bezogen wird, entfallen Netzentgelte und die EEG-Umlage. Außerdem erlaubt die Nutzung von Wasserkraft mehr Volllaststunden als Wind- oder Sonnenenergie. [ 126 ] |
| Sonneberg | 2018 | | Wasserwerke Sonneberg | Zum Aufbau einer regionalen Wasserstoffwirtschaft wird im KlÀrwerk Sonneberg-Heubisch ein Druckelektrolyseur zur Erzeugung von Wasserstoff aus regenerativen Energien eingesetzt. Der modulare Aufbau des alkalischen Druckelektrolyseurs mit Modulen im Leistungsbereich von 75 kW eignet sich zum dezentralen dynamischen Einsatz im Zusammenhang mit fluktuierenden erneuerbaren Energien. [ 127 ] |
| BosbĂŒll , Langenhorn , Reußenköge , Dörpum | 2020/2021 | 1125 | | Das Projekt eFarm der GP JOULE GmbH schuf eine modular erweiterbare Wasserstoff-Infrastruktur im Kreis Nordfriesland (Schleswig-Holstein). Wasserstoff aus fĂŒnf PEM-Elektrolyseuren (je 225 kW) in der NĂ€he regionaler Windkraftanlagen wird in mobilen Speichercontainern per LKW zu zwei öffentlichen H 2 -Tankstellen in Husum und NiebĂŒll transportiert. Teil des Projekts war auch die Anschaffung zweier Wasserstoff-Linienbusse fĂŒr den öffentlichen Nahverkehr, die seit Mai 2021 im Einsatz sind. [ 128 ] TĂ€glich können 500 kg Wasserstoff produziert und ĂŒber die Tankstellen abgegeben werden. Ende 2021 sind im Kreis Nordfriesland etwa 100 Brennstoffzellen-PKW im Einsatz (fast 10 % des Bestandes dieser Fahrzeuge in ganz Deutschland). [ 129 ] |
| Haurup | 2021 | 1000 | Green Planet Energy eG | Die neu entwickelte PEM-Anlage mit einem Megawatt erzeugt seit 2021 aus ĂŒberschĂŒssigem Windstrom jĂ€hrlich bis zu drei Millionen Kilowattstunden Wasserstoff und speist diese ins Gasnetz. [ 130 ] |
| Wunsiedel | 2021/22 | 8750 | WUN H2 GmbH | Zur Versorgung der Region Nordbayern mit ausschließlich aus erneuerbaren Energien erzeugtem Wasserstoff wurde im Energie-Park in Wunsiedel eine Anlage mit einer Leistung von 8,75 Megawatt errichtet mit einer jĂ€hrlichen Erzeugung von bis zu 1.350 Tonnen Wasserstoff. Die Inbetriebnahme fand am 14. September 2022 statt. [ 131 ] [ 132 ] |

Geplante Anlagen und weitere Projekte

EuropÀisches Forschungsprojekt HELMETH

Im April 2014 wurde das von der EU geförderte und vom Karlsruher Institut fĂŒr Technologie (KIT) koordiniertecite-ref-133[133] Forschungsprojekt HELMETHcite-ref-134[134] (Integrated High-Temperature ELectrolysis and METHanation for Effective Power to Gas Conversion) gestartet.cite-ref-135[135] Beteiligt sind neben dem KIT: Politecnico di Torino (POLITO), European Research Institute of Catalysis (ERIC), EthosEnergy Italia (EEI), Nationale Technische UniversitĂ€t Athen (NTUA) und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Das Ziel des EU-Projekts ist, die Machbarkeit eines hocheffizienten Power-to-Gas-Prozesses mit thermischer Integration von Hochtemperaturelektrolyse (SOEC) und CO2-Methanisierung zu demonstrieren. Durch die thermische Integration von exothermer Methanisierung und Verdampfung fĂŒr die Wasserdampfelektrolyse sind Wirkungsgrade von ĂŒber 85 % (Brennwert des erzeugten Methans bezogen auf die eingesetzte elektrische Energie) theoretisch möglich. Das Projekt wurde Ende 2017 abgeschlossen und erreichte einen Wirkungsgrad von 76 % fĂŒr den Prototyp mit einem angegebenen Potenzial von 80 % fĂŒr Anlagen im industriellen Maßstab.cite-ref-136[136] Die Betriebsbedingungen der CO2-Methanisierung sind ein Gasdruck von 10 – 30 bar, eine SNG Produktion von 1 – 5,4 m3/h (NTP) und ein Eduktumsatz, der SNG mit H2 < 2 vol.-% bzw. CH4 > 97 vol.-% erzeugt.cite-ref-137[137] Damit wĂ€re das erzeugte Erdgassubstitut in das gesamte deutsche Erdgasnetz ohne EinschrĂ€nkungen einspeisefĂ€hig.cite-ref-138[138] Als KĂŒhlmedium fĂŒr die exotherme Reaktion wird siedendes Wasser bei bis zu 300 °C benutzt, was einem Wasserdampfdruck von rund 87 bar entspricht. Die SOEC arbeitet mit einem Druck von bis zu 15 bar, DampfumsĂ€tzen von bis zu 90 % und erzeugt aus 3,37 kWh Strom einen Normkubikmeter Wasserstoff als Ausgangsstoff fĂŒr die Methanisierung.

EuropÀisches Forschungsprojekt STORE&GO

Der technologische Reifegrad von Power-to-Gas fĂŒr den Alltagsbetrieb wird im von der EuropĂ€ischen Union geförderten Forschungsvorhaben STORE&GO geprĂŒft.cite-ref-139[139] DafĂŒr werden an drei europĂ€ischen Standorten drei unterschiedliche Methanisierungskonzepte aufgebaut und betrieben (Falkenhagen/Deutschland, Solothurn/Schweiz, Troia/Italien). Die eingesetzten Technologien umfassen biologische und chemische Methanisierung sowie die Gewinnung von CO2 direkt aus der AtmosphĂ€re. Das erzeugte Methan wird direkt in bestehende Gasnetze eingespeist oder verflĂŒssigt zu Bio-LNG, je nach Standort. Übergeordnetes Ziel ist es, die eingesetzten Technologien und mögliche Anwendungen unter technischen, wirtschaftlichencite-ref-140[140] und regulatorischencite-ref-141[141] Aspekten zu bewerten. So wollen die 27 Projektpartner seit MĂ€rz 2016 fĂŒr eine Dauer von vier Jahren nicht nur die Technologie, sondern auch konkrete kĂŒnftige Einsatzszenarien und GeschĂ€ftsmodelle untersuchen. Das Projekt wird durch das Forschungsprogramm „Horizon 2020“ der EU mit 18 Mio. € sowie durch die Schweizer Regierung mit 6 Mio. € gefördert. Die industriellen Projektpartner steuern weitere 4 Mio. € bei.cite-ref-142[142] Der Koordinator des Projekts ist die Forschungsstelle des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW)cite-ref-143[143] am Karlsruher Institut fĂŒr Technologie (KIT).

Weitere Planungen fĂŒr Power-to-Gas-Anlagen

Im Oktober 2018 wurde bekannt, dass ein Konsortium bestehend aus Tennet, Gasunie und Thyssengas schrittweise eine Power-to-Gas-Anlage mit 100 MW Leistung im Norden Niedersachsens aufbauen will. Als Standort der Anlage waren Weener und Wiefelstede im GesprĂ€ch. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde Ostfriesland (Diele, Landkreis Leer) als geeigneter Standort fĂŒr den Elektrolyseur identifiziert.cite-ref-pg01-144-0[144]cite-ref-pg02-145-0[145] Geplant war, dass 2022 ein erstes Modul in Betrieb begehen soll, anschließend alle zwei Jahre ein weiteres. Im Jahr 2028 sollte die Anlage komplettiert sein. Die Kosten wurden auf einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag beziffert.cite-ref-146[146] Gemeinsames Ziel in Zusammenarbeit mit einem weiteren Konsortium ist es, die niedersĂ€chsische KĂŒstenregion bis zum Jahr 2026 zu einem „ersten europĂ€ischen Wasserstoffcluster“ zu entwickeln.cite-ref-pg02-145-1[145]

Weitere Anwenderin der Power-to-Gas-Technologie ist die Firma Sunfire.cite-ref-147[147]

Laut Manager Magazin interessieren sich auch Enercon und einige Stadtwerke fĂŒr die Power-to-Gas-Technologie. Als Argument dafĂŒr, dass sich inzwischen auch Gasversorger fĂŒr die Technik interessieren, wird unter anderem der rĂŒckgĂ€ngige Gasbedarf zum Heizen auf Grund verbesserter Isolierung von GebĂ€uden angefĂŒhrt.cite-ref-manager-18-3[18]

Anlagen außerhalb Deutschlands

Underground Sun Storage in Pilsbach, Österreich

In Österreich wurde 2014 ein Forschungsprojekt in Angriff genommen, bei dem mittels Power-to-Gas-Technologie erzeugtes Methangas direkt in einen unterirdischen Porengasspeicher eingebracht, sowie eine Beimischung von bis zu 10 % Wasserstoffgas erprobt wurde. Erfolgreich abgeschlossen wurde das Forschungsprojekt im Jahr 2016.cite-ref-148[148] Als Nachfolgeprojekt wurde im MĂ€rz 2017 Underground sun conversion gestartet. Dabei möchte man aus Power-to-Gas erzeugtem Wasserstoff und CO2, sowie einem mikrobiologischen Prozess Erdgas direkt unterirdisch erzeugen und speichern.cite-ref-149[149]

Versorgung von Utsira in Norwegen

→

Hauptartikel

:

„Stromversorgung“ im Artikel Utsira

Von 2004 bis 2008 wurden zehn Haushalte der norwegischen Insel Utsira von Windkraftanlagen sowie einem Speichersystem bestehend aus Elektrolyseur, Druckspeicher, Brennstoffzelle und Wasserstoffturbine mit Strom versorgt.cite-ref-150[150]

Anlagen in DĂ€nemark

Die UniversitĂ€t Aarhus, das ElektrizitĂ€tswerk der Stadt ZĂŒrich (ewz), Erdgas ZĂŒrich, weitere dĂ€nische, sowie deutsche Akteure engagieren sich fĂŒr eine Demonstrationsanlage im dĂ€nischen Foulum.cite-ref-151[151]

Im Jahr 2018 wurde in Hobro eine der modernsten Wasserstoffanlagen Europas eröffnet, die 2020 nach einer Pilotphase den regulĂ€ren Betrieb aufnahm.cite-ref-152[152] Hier wird bei der Elektrolyse das „Proton Exchange-Membrane“-Verfahren verwendet. Die Anlage kann innerhalb von Sekunden angefahren werden. Am dĂ€nischen „HyBalance“-Projekt sind sechs verschiedene Unternehmen beteiligt (u. a. Air Liquide), die auf Power-to-Gas basierende GeschĂ€ftsmodelle entwickeln wollen.cite-ref-153[153]

GRHYD-Demonstrationsprojekt in Dunkerque, Frankreich

Ein unter anderem aus Engie und Areva bestehendes Industriekonsortium betrieb in Dunkerque von 2018 bis 2020 eine Pilotanlage mit einem Elektrolyseur und Beimischung des erzeugten Wasserstoffs in das lokale Gasverteilnetz.cite-ref-154[154]

Hybridwerk Aarmatt in Zuchwil, Schweiz

Die Regio Energie Solothurn betrieb von Mai 2019 bis Anfang 2020 in Zuchwil (Kanton Solothurn) zu Versuchszwecken ein „Hybridwerk“, das Strom-, Gas- und WĂ€rmenetze miteinander verband.cite-ref-155[155] Die Anlage war Teil des gesamteuropĂ€ischen Forschungsprojektes STORE&GO und besaß folgende technische Komponenten:cite-ref-156[156]

1. Ein 6-MW-Gas-Heizkessel (Wirkungsgrad 92 %), der in Not- und Spitzenlastsituationen WÀrme direkt ins FernwÀrmenetz leitete.
2. Das Blockheizkraftwerk (Elektrische Leistung 1,2 MW, WÀrmeleistung 1,2 MW) bestand aus einem Zwölfzylinder-Gasmotor und einem daran angekoppelten Generator; der Nutzungsgrad lag bei 90 % (44 % elektrisch / 46 % thermisch). Die WÀrme konnte ins FernwÀrmenetz der Regio Energie Solothurn gespeist werden und der Strom konnte flexibel genutzt werden.
3. Der Elektrolyseur (Aufnahmeleistung: 2 × 175 kWel) spaltete mittels Protonen-Austausch-Membran den Wasserstoff ab (Output Wasserstoff: 60 Nm3/h, Wirkungsgrad 50–60 %) und speicherte diesen in Druck-Zylindern. Verwendet wurde dazu ĂŒberschĂŒssiger Strom aus erneuerbarer Energie.
4. Der Wasserstoffspeicher (Nutzvolumen ca. 7,5 mÂł, Betriebsdruck bis 200 bar, max. 1500 Nm3 H2 Ă  3,5 kWh/Nm3 = 5,3 MWh) speicherte und mischte diesen dosiert mit 5 bis 200 Nm3/h ins Gasnetz.
5. Drei WĂ€rmespeicher Ă  100 mÂł (SpeicherkapazitĂ€t 3 ×5,5 MWh, Lade- / Entladeleistung 6 MW). Diese kamen insbesondere wĂ€hrend kalten Wintertagen als Spitzenbrecher zum Einsatz.
6. Ein Bioreaktor-Turm zur Methanisierung.cite-ref-157[157]

Pilot- und Demonstrationsanlage in Rapperswil, Schweiz

Das Institut fĂŒr Energietechnik an der Hochschule fĂŒr Technik in Rapperswil (Kanton St. Gallen) betrieb von 2014 bis 2017 die erste Power-to-Methane-Anlage der Schweiz. Die Pilot- und Demonstrationsanlage erzeugte mit Energie aus Photovoltaik Methangas aus Wasser und CO2, das aus der Umgebungsluft gewonnen wurde. Sie erreichte einen Wirkungsgrad von 35 %. Das erzeugte Methan konnte an einer integrierten Tankstelle direkt in geeignete Fahrzeuge verfĂŒllt werden. Zudem war die Anlage an das lokale Erdgasnetz angeschlossen.cite-ref-158[158]

Power-to-Gas-Anlage in Dietikon, Schweiz

Im Jahr 2022 wurde in Dietikon (Kanton ZĂŒrich) die erste Power-to-Gas-Anlage der Schweiz in Betrieb genommen.cite-ref-159[159]

Pinker Wasserstoff aus Oskarshamn, Schweden

Der Betreiber des Kernkraftwerks Oskarshamn verkĂŒndete Anfang 2022 den Vertrieb von ÜberschĂŒssen des in der Anlage produzierten pinken Wasserstoffs. Abnehmer sind der Industriegasanbieter Linde und Hynion, ein Betreiber von Wasserstofftankstellen.cite-ref-160[160]cite-ref-161[161]

EuropÀisches Forschungsprojekt H2FUTURE

Im November 2019 ging die bis dahin weltweit grĂ¶ĂŸte Pilotanlage zur Erzeugung von grĂŒnem Wasserstoff am Produktionsstandort des österreichischen Stahlherstellers Voestalpine in Linz in Betrieb. Der von Siemens erbaute und installierte Silyzer 300, ein PEM-Elektrolyseur mit einer Anschlussleistung von 6 MW, wurde darauf ausgelegt, mit ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnenem Strom 1200 Kubikmeter Wasserstoff pro Stunde zu produzieren. Das Projekt wurde von der EuropĂ€ischen Union gefördert und von der Verbund AG koordiniert wird. Im geplanten Projektzeitraum von 2019 bis 2021 wurden ĂŒber 500 Tonnen grĂŒner Wasserstoff erzeugt.cite-ref-energate-messenger-219557-162-0[162]

Zielsetzung war es, Perspektiven aufzuzeigen, wie die CO2-Emissionen bei der Stahlproduktion vermieden werden können, wenn bei der Reduktion des Erzes zu Roheisen statt Koks Wasserstoff als Reduktionsmittel eingesetzt wird. Die Forschungspartner TNO und K1 MET wurden damit beauftragt, die Übertragbarkeit der Projektergebnisse fĂŒr den großtechnischen Einsatz von Wasserstoff nicht nur in der Stahlindustrie, sondern auch in anderen Industriesektoren, z. B. der chemischen Industrie zu untersuchen. Als weiterer Projektpartner trat der österreichische Netzbetreiber Austrian Power Grid (APG) in Erscheinung, um das Potential der Wasserstoffanlage zur Bereitstellung von Netzdienstleistungen und dem möglichen Ausgleich von Schwankungen im Stromnetz zu ermitteln.cite-ref-163[163]cite-ref-164[164]cite-ref-165[165]cite-ref-166[166] Nach dem planmĂ€ĂŸigen Ende des Projekts im Jahr 2021 und noch wĂ€hrend der Evaluierung der Ergebnisse entschied sich die Voestalpine, den Silyzer-300-Elektrolyseurs weiterlaufen zu lassen und leitete GesprĂ€che mit den anderen Teilnehmern ein, um das Forschungsprojekt zu verlĂ€ngern.cite-ref-energate-messenger-219557-162-1[162]

Siehe auch

‱ XtL-Kraftstoff (X to Liquid)

Literatur

‱ Frank Graf, RenĂ© Schoof, Markus Zdrallek (Hrsg.): Power-to-Gas: Grundlagen – Konzepte – Lösungen. Vulkan Verlag, Essen 2021, ISBN 978-3-8356-7445-5.
‱ Michael Sterner, Ingo Stadler (Hrsg.): Energiespeicher. Bedarf, Technologien, Integration. 2. Auflage. Berlin/Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-48893-5.
‱ Michael Sterner: Bioenergy and renewable power methane in integrated 100 % renewable energy systems – Limiting global warming by transforming energy systems. Dissertation an der UniversitĂ€t Kassel (= Erneuerbare Energien und Energieeffizienz – Renewable Energies and Energy Efficiency. Nr. 14). Kassel University Press, 2009, ISBN 978-3-89958-798-2, Kapitel 4: Renewable Power Methane – solution for renewable power integration and energy storage, S. 104–126, doi:10.17170/kobra-202210176997, urn:nbn:de:0002-7998 (englisch).
‱ Gerda Gahleitner: Hydrogen from renewable electricity: An international review of power-to-gas pilot plants for stationary applications. In: International Journal of Hydrogen Energy. 38, Nr. 5, 2013, S. 2039–2061, doi:10.1016/j.ijhydene.2012.12.010.
‱ Alberto Varone, Michele Ferrari: Power to liquid and power to gas: An option for the German Energiewende. In: Renewable and Sustainable Energy Reviews. Band 45, 2015, S. 207–218, doi:10.1016/j.rser.2015.01.049.
‱ Manuel Götz, Jonathan Lefebvre, Friedemann Mörs, Amy McDaniel Koch, Frank Graf, Siegfried Bajohr, Rainer Reimert, Thomas Kolb: Renewable Power-to-Gas: A technological and economic review. In: Renewable Energy. Band 85, 2016, S. 1371–1390, doi:10.1016/j.renene.2015.07.066.

Weblinks

Commons

: Power-to-Gas

– Sammlung von Bildern

‱ Strategieplattform Power to Gas
‱ Deutsche Energie-Agentur (Hrsg.): FachbroschĂŒre: Power to Gas. Eine innovative Systemlösung auf dem Weg zur Marktreife. (PDF; 2,6 MB, 13 S.) Stand: Dezember 2013
‱ Deutsche Energie-Agentur (Hrsg.): Eckpunktepapier der Strategieplattform Power to Gas. Der Beitrag von Power to Gas zur Erreichung der energiepolitischen Zielstellungen im Kontext der Energiewende. (PDF; 0,8 MB, 6 S.) Berlin, 4. November 2013
‱ Wo aus Wind und Sonne grĂŒnes Gas wird 
 Eine Übersicht der Power-to-Gas-Projekte in Deutschland. (PDF; 1,0 MB) In: www.dvgw.de. 11. April 2019; abgerufen am 6. Dezember 2020.

Einzelnachweise

cite-note-sternerjentschholzhammer2011-11. ↑ Michael Sterner, Mareike Jentsch, Uwe Holzhammer: Energiewirtschaftliche und ökologische Bewertung eines Windgas-Angebotes. (PDF; 2 MB) Gutachten des Fraunhofer-Instituts fĂŒr Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) Kassel im Auftrag von Planet Green Energy. In: greenpeace-energy.de. Februar 2011, abgerufen am 9. April 2019.
cite-note-varone-209-22. ↑ Alberto Varone, Michele Ferrari, Power to liquid and power to gas: An option for the German Energiewende. In: Renewable and Sustainable Energy Reviews. Band 45, 2015, S. 207–218, S. 209, doi:10.1016/j.rser.2015.01.049.
cite-note-jensen-2015-33. ↑ S. H. Jensen u. a.: Large-scale electricity storage utilizing reversible solid oxide cells combined with underground storage of CO2 and CH4. In: Energy and Environmental Science. Band 8, Nr. 8, 2015, S. 2471–2479, doi:10.1039/c5ee01485a.
cite-note-44. ↑ Zhan Gao et al.: A perspective on low-temperature solid oxide fuel cells. In: Energy and Environmental Science. Band 9, Nr. 5, 2016, S. 1602–1644, doi:10.1039/C5EE03858H.
cite-note-55. ↑ Vgl. Peter D. Lund u. a., Review of energy system flexibility measures to enable high levels of variable renewable electricity. In: Renewable and Sustainable Energy Reviews Band 45, 2015, S. 785–807, doi:10.1016/j.rser.2015.01.057.
cite-note-66. ↑ Vgl. Brian Vad Mathiesen, Henrik Lund: Comparative analyses of seven technologies to facilitate the integration of fluctuating renewable energy sources. In: IET Renewable Power Generation. Band 3, Nr. 2, 2009, S. 190–204, doi:10.1049/iet-rpg:20080049.
cite-note-77. ↑ Vgl. auch AndrĂ© Sternberg, AndrĂ© Bardow: Power-to-What? – Environmental assessment of energy storage systems. In: Energy and Environmental Science. Band 8, 2015, S. 400, doi:10.1039/c4ee03051f.
cite-note-henning-tagesfragen-88. ↑ Hans-Martin Henning, Andreas Palzer, Carsten Pape, Frieder Borggrefe, Henning Jachmann, Manfred Fischedick: Phasen der Transformation des Energiesystems. In: Energiewirtschaftliche Tagesfragen. 65, Heft 1/2, 2015, S. 10–13. (PDF-Datei)
cite-note-weitemeyer-99. ↑ Stefan Weitemeyer, David Kleinhans, Thomas Vogt, Carsten Agert, Integration of Renewable Energy Sources in future power systems: The role of storage. In: Renewable Energy Band 75, 2015, S. 14–20, doi:10.1016/j.renene.2014.09.028.
cite-note-1010. ↑ Vgl. Volker Quaschning, Regenerative Energiesysteme. Technologie – Berechnung – Simulation. 9., aktualisierte Auflage. MĂŒnchen 2015, S. 384.
cite-note-1111. ↑ Dohee Kim, Minkyu Shin, Jinwoo Park: A novel hybrid approach to pink and turquoise hydrogen production via oxy-fuel combustion. In: Energy Conversion and Management. Band 314, 15. August 2024, ISSN 0196-8904, S. 118704, doi:10.1016/j.enconman.2024.118704 (elsevier.com [abgerufen am 10. November 2024]).
cite-note-1212. ↑ Michael Sterner, Ingo Stadler (Hrsg.): Energiespeicher. Bedarf, Technologien, Integration. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2017, S. 465.
cite-note-1313. ↑ Power-to-Gas. In: bundesnetzagentur.de. 22. November 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 30. Dezember 2013; abgerufen am 26. Juli 2025.
cite-note-1414. ↑ Vgl. Matthias Heymann: Die Geschichte der Windenergienutzung 1890–1990. Frankfurt / New York 1995, S. 54.
cite-note-1515. ↑ Volker Quaschning: Erneuerbare Energien und Klimaschutz. MĂŒnchen 2013, S. 323.
cite-note-1616. ↑ Matthias Heymann: Die Geschichte der Windenergienutzung 1890–1990. Frankfurt am Main / New York 1995, S. 64–66.
cite-note-1717. ↑ Strategieplatform Power to Gas. In: dena.de. Abgerufen am 18. September 2019.
cite-note-manager-1818. ↑ Sarah Sommer: Lobby will Ökostrom im Gasnetz speichern. In: manager-magazin.de. 26. MĂ€rz 2012, abgerufen am 12. April 2020.
cite-note-1919. ↑ Michael Sterner, Ingo Stadler (Hrsg.): Energiespeicher. Bedarf, Technologien, Integration. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2017, S. 663.
cite-note-2020. ↑ Christina Wulf et al.: Review of Power-to-Gas Projects in Europe. In: Energy Procedia. Band 155, 2018, S. 367–378, doi:10.1016/j.egypro.2018.11.041.
cite-note-2121. ↑ Die Nationale Wasserstoffstrategie. BroschĂŒre. In: publikationen-bundesregierung.de. 9. Juni 2020, abgerufen am 3. Dezember 2025.
cite-note-2222. ↑ Bernhard Pötter: Wasserstoffstrategie der Regierung – Hundertmal mehr bis 2030. In: taz.de. 10. Juni 2020, abgerufen am 12. Juni 2020.
cite-note-2323. ↑ Nationaler Wasserstoffrat. Abgerufen am 31. MĂ€rz 2024 (deutsch).
cite-note-rsc-2424. ↑ Ulrich Eberle, Rittmar von Helmolt, Sustainable transportation based on electric vehicle concepts: a brief overview. In: Energy and Environmental Science. Band 3, Nr. 6,2010, S. 689–699, doi:10.1039/C001674H.
cite-note-2525. ↑ Michael Sterner, Ingo Stadler: Energiespeicher – Bedarf, Technologien, Integration. Berlin/Heidelberg 2014, insb. S. 334.
cite-note-2626. ↑ Petra Nitschke-Kowsky, Werner Weßing, Holger Dörr, Kerstin Kröger: Praxiserfahrungen mit der Wasserstoffeinspeisung in ein Erdgasverteilernetz. In: energie | wasser-praxis. Nr. 10/2015. Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH, Oktober 2015, ISSN 1436-6134, S. 20 (dvgw.de [PDF; 671 kB; abgerufen am 12. Juli 2018]).
cite-note-2727. ↑ Gerda Gahleitner, Hydrogen from renewable electricity: An international review of power-to-gas pilot plants for stationary applications. In: International Journal of Hydrogen Energy 38, Issue 5, (2013), 2039–2061, 2048, doi:10.1016/j.ijhydene.2012.12.010.
cite-note-2828. ↑ Lars Klaaßen: Ein Klassiker kommt in Fahrt. In: taz am Wochenende. Nr. 11908, 13. April 2019, S. 29 (taz.de [abgerufen am 11. Juni 2019]).
cite-note-2929. ↑ F. M. Mulder u. a.: Efficient electricity storage with the battolyser, an integrated Ni-Fe-battery and electrolyser. In: Energy and Environmental Science. Band 10, Nr. 3, 2017, S. 756–764, doi:10.1039/C6EE02923J.
cite-note-3030. ↑ Mostafa Rezaeimozafar et al.: A review of behind-the-meter energy storage systems in smart grids. In: Renewable and Sustainable Energy Reviews. Band 164, 2022, doi:10.1016/j.rser.2022.112573.
cite-note-3131. ↑ Dierk Jensen: GrĂŒnes Gas im Chemiepark. In: taz am Wochenende. Nr. 12029, 7. September 2019, S. 27 (taz.de [abgerufen am 2. MĂ€rz 2020]).
cite-note-3232. ↑ Michael Sterner, Ingo Stadler: Energiespeicher – Bedarf, Technologien, Integration. Berlin/Heidelberg 2014, S. 423.
cite-note-3333. ↑ Vgl. Viktor Wesselak, Thomas Schabbach, Thomas Link, Joachim Fischer: Handbuch Regenerative Energietechnik. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Berlin/Heidelberg 2017, S. 763.
cite-note-sterner2009-3434. ↑ Michael Sterner: Bioenergy and renewable power methane in integrated 100 % renewable energy systems – Limiting global warming by transforming energy systems. Dissertation an der UniversitĂ€t Kassel (= Erneuerbare Energien und Energieeffizienz – Renewable Energies and Energy Efficiency. Nr. 14). Kassel University Press, 2009, ISBN 978-3-89958-798-2, Kapitel 4: Renewable Power Methane – solution for renewable power integration and energy storage, S. 104–126, doi:10.17170/kobra-202210176997, urn:nbn:de:0002-7998 (englisch).
cite-note-3535. ↑ Georg Fuchs, Benedikt Lunz, Matthias Leuthold, Uwe Sauer: Technology Overview on Electricity Storage – Overview on the potential and on the deployment perspectives of electricity storage technologies. Smart Energy for Europe Platform GmbH (SEFEP), Aachen Juni 2012, S. 36 (englisch, Volltext [PDF; 886 kB; abgerufen am 8. MĂ€rz 2023]).
cite-note-3636. ↑ Power to Gas – Demonstrationsanlage der ThĂŒga-Gruppe. In: powertogas.info. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 12. Juli 2018; abgerufen am 16. MĂ€rz 2023.
cite-note-3737. ↑ Michael Sterner, Ingo Stadler: Energiespeicher – Bedarf, Technologien, Integration. Berlin/Heidelberg 2014, S. 420.
cite-note-3838. ↑ Jan Michael Hess: Alexander Krajete pitches Bio Power Storage Cleantech Startup Greenthitan. Mit Video des Vortrags beim EcoSummit im MĂ€rz 2011. In: ecosummit.net, 12. Mai 2011, abgerufen am 16. Juli 2021 (englisch).
cite-note-3939. ↑ VDI nachrichten Nr. 18: Technik & Finanzen. 6. Mai 2011.
cite-note-4040. ↑ Treibstoff – Sonne in den Tank. In: wiwo.de. 4. Mai 2011, abgerufen am 26. Januar 2020.
cite-note-4141. ↑ Michael Siegert, Matthew D. Yates, Douglas F. Call, Xiuping Zhu, Alfred Spormann, Bruce E. Logan: Comparison of Nonprecious Metal Cathode Materials for Methane Production by Electromethanogenesis. In: ACS Sustainable Chemistry & Engineering. 2, 2014, S. 910, doi:10.1021/sc400520x.
cite-note-4242. ↑ Jörg S. Deutzmann, Merve Sahin, Alfred M. Spormann: Extracellular Enzymes Facilitate Electron Uptake in Biocorrosion and Bioelectrosynthesis. In: mBio. 6, 2015, S. e00496–e15, doi:10.1128/mBio.00496-15.
cite-note-4343. ↑ Matthew D. Yates, Michael Siegert, Bruce E. Logan: Hydrogen evolution catalyzed by viable and non-viable cells on biocathodes. In: International Journal of Hydrogen Energy. Band 39, 2014, S. 16841, doi:10.1016/j.ijhydene.2014.08.015.
cite-note-4444. ↑ Pascal F. Beese-Vasbender, Jan-Philipp Grote, Julia Garrelfs, Martin Stratmann, Karl J.J. Mayrhofer: Selective microbial electrosynthesis of methane by a pure culture of a marine lithoautotrophic archaeon. In: Bioelectrochemistry. Band 102, 2015, S. 50, doi:10.1016/j.bioelechem.2014.11.004.
cite-note-4545. ↑ Michael Siegert, Matthew D. Yates, Alfred M. Spormann, Bruce E. Logan: Methanobacterium dominates biocathodic archaeal communities in methanogenic microbial electrolysis cells. In: ACS Sustainable Chemistry & Engineering. Band 3, Nr. 7, 2015, S. 1668, doi:10.1021/acssuschemeng.5b00367.
cite-note-4646. ↑ Michael Siegert, Xiu-Fen Li, Matthew D. Yates, Bruce E. Logan: The presence of hydrogenotrophic methanogens in the inoculum improves methane gas production in microbial electrolysis cells. In: Frontiers in Microbiology. 5, 2015, doi:10.3389/fmicb.2014.00778.
cite-note-4747. ↑ Kozo Sato, Hideo Kawaguchi, Hajime Kobayashi: Bio-electrochemical conversion of carbon dioxide to methane in geological storage reservoirs. In: Energy Conversion and Management. 66, 2013, S. 343, doi:10.1016/j.enconman.2012.12.008.
cite-note-4848. ↑ Shaoan Cheng, Defeng Xing, Douglas F. Call, Bruce E. Logan: Direct Biological Conversion of Electrical Current into Methane by Electromethanogenesis. In: Environmental Science & Technology. 43, 2009, S. 3953, doi:10.1021/es803531g.
cite-note-4949. ↑ Neues Power-to-Gas-Verfahren: Elektrolyse direkt in der Biogasanlage. Auf: scinexx.de. 20. September 2013.
cite-note-5050. ↑ Ulrich Wernekinck: Gasmessung und Gasabrechnung. 3. Auflage. DVGW Praxiswissen, ISBN 3-8027-5617-7, S. 129.
cite-note-5151. ↑ online in researchgate Dan Gao, Dongfang Jiang, Pei Liu, Zheng Li, Sangao Hu, Hong Xu: An integrated energy storage system based on hydrogen storage: Process configuration and case studies with wind power. In: Energy. Band 66, 2014, S. 332–341, doi:10.1016/j.energy.2014.01.095.
cite-note-koinstitut-pr-fung-5252. ↑ Hauke Hermann, Lukas Emele, Charlotte Loreck: PrĂŒfung der klimapolitischen Konsistenz und der Kosten von Methanisierungsstrategien. (PDF; 1 MB). In: oeko.de. MĂ€rz 2014, abgerufen am 9. September 2020.
cite-note-ontras-5353. ↑ Der Energie-Impuls – ein Debattenbeitrag fĂŒr die nĂ€chste Phase der Energiewende. (PDF; 1,5 MB) In: dvgw.de. DVGW, Mai 2017, abgerufen am 30. April 2019.
cite-note-5454. ↑ Transport von Wasserstoff. In: tuvsud.com. Abgerufen am 17. Februar 2023.
cite-note-5555. ↑ Hydrogen Pipelines. (XLS; 54 kB) In: h2tools.org. Pacific Northwest National Laboratory, 2016, abgerufen am 17. Oktober 2019 (englisch, direkter Dateidownload).
cite-note-5656. ↑ Jens HĂŒttenrauch, Gert MĂŒller-Syring: Zumischung von Wasserstoff zum Erdgas. In: Energie Wasser Praxis. Nr. 10, 2010, S. 68–71 (Online [PDF; 176 kB; abgerufen am 2. November 2013]).
cite-note-5757. ↑ Volker Quaschning: Erneuerbare Energien und Klimaschutz. MĂŒnchen 2018, S. 112–115.
cite-note-5858. ↑ Nathan Johnson et al.: Realistic roles for hydrogen in the future energy transition. In: Nature Reviews Clean Technology. Band 1, 2025, S. 351–371, doi:10.1038/s44359-025-00050-4.
cite-note-5959. ↑ Jan Rosenow: A meta-review of 54 studies on hydrogen heating. In: Cell Reports Sustainability. Band 1, Nr. 1, 2024, doi:10.1016/j.crsus.2023.100010.
cite-note-6060. ↑ Jan Rosenow: Is heating homes with hydrogen all but a pipe dream? An evidence review. In: Joule. Band 6, Nr. 10, 2022, S. P2225–2228, doi:10.1016/j.joule.2022.08.015.
cite-note-vdi-120621-6161. ↑ 2. VDI-Fachkonferenz – StationĂ€re Energiespeicher fĂŒr Erneuerbare Energien. (PDF; 162 kB) In: krajete.com. 2012, abgerufen am 8. Mai 2021.
cite-note-6262. ↑ Ahmed Al-Mamoori u. a.: Carbon Capture and Utilization Update. In: Energy Technology. Band 5, 2017, S. 834–849, doi:10.1002/ente.201600747.
cite-note-6363. ↑ SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umweltfragen 2017: Umsteuern erforderlich: Klimaschutz im Verkehrssektor. Sondergutachten. S. 59, abgerufen am 7. Juni 2020.
cite-note-6464. ↑ Volker Quaschning: Erneuerbare Energien und Klimaschutz. 4. Auflage. MĂŒnchen 2018, S. 116f.
cite-note-6565. ↑ Siavash Khalili et al.: Global Transportation Demand Development with Impacts on the Energy Demand and Greenhouse Gas Emissions in a Climate-Constrained World. In: Energies. Band 12, Nr. 20, 2019, S. 1,52, hier: S. 42, doi:10.3390/en12203870.
cite-note-6666. ↑ Giacomo Vutera u. a.: A novel system for large-scale storage of electricity as synthetic natural gas using reversible pressurized solid oxide cells. In: Energy. Band 166, 2018, S. 738–754, doi:10.1016/j.energy.2018.10.079.
cite-note-6767. ↑ Michael Sterner, Ingo Stadler: Energiespeicher – Bedarf, Technologien, Integration. Berlin/Heidelberg 2014, S. 729.
cite-note-6868. ↑ Michael Sterner, Ingo Stadler: Energiespeicher – Bedarf, Technologien, Integration. Berlin/Heidelberg 2014, S. 33.
cite-note-6969. ↑ Robert Schlögl: Von der Natur lernen. Chemische CO2-Reduktion. In: Jochem Marotzke, Martin Stratmann (Hrsg.): Die Zukunft des Klimas. Neue Erkenntnisse, neue Herausforderungen. Ein Report der Max-Planck-Gesellschaft. Beck, MĂŒnchen 2015, S. 167–182, S. 178.
cite-note-7070. ↑ Andre Sternberg, Andre Bardow: Life Cycle Assessment of Power-to-Gas: Syngas vs Methane. In: ACS Sustainable Chemistry & Engineering. Band 4, Nr. 8, 2016, S. 4156–4165, doi:10.1021/acssuschemeng.6b00644.
cite-note-7171. ↑ Brian Vad Mathiesen, Henrik Lund: Comparative analyses of seven technologies to facilitate the integration of fluctuating renewable energy sources. In: IET Renewable Power Generation. Band 3, Nr. 2, 2009, S. 190–204, doi:10.1049/iet-rpg:20080049.
cite-note-7272. ↑ Vgl. auch AndrĂ© Sternberg, AndrĂ© Bardow: Power-to-What? – Environmental assessment of energy storage systems. In: Energy and Environmental Science. Band 8, 2015, S. 400, doi:10.1039/c4ee03051f.
cite-note-7373. ↑ Weert Canzler, Andreas Knie: Schlaue Netze. Wie die Energie- und Verkehrswende gelingt. MĂŒnchen 2013, S. 47.
cite-note-7474. ↑ A. Moser, N. Rotering, W. Wellßow, H. Pluntke: ZusĂ€tzlicher Bedarf an Speichern frĂŒhestens 2020. In: Elektrotechnik & Informationstechnik. Band 130, 2013, S. 75–80, S. 77–79. doi:10.1007/s00502-013-0136-2
cite-note-7575. ↑ Vgl. Volker Quaschning: Regenerative Energiesysteme. Technologie – Berechnung – Simulation. 9., aktualisierte Auflage. MĂŒnchen 2015, S. 393.
cite-note-7676. ↑ Martin Kleimaier: Strom nutzen statt speichern. In: Energy 2.0. Nr. 1, 2013, S. 38–42 (Online [PDF; 1,4 MB; abgerufen am 15. Juli 2013]).
cite-note-7777. ↑ Wolfram MĂŒnch, Malte Robra, Lukas Volkmann, Philipp Riegebauer, Dieter Oesterwind: Hybride WĂ€rmeerzeuger als Beitrag zur Systemintegration erneuerbarer Energien. In: Energiewirtschaftliche Tagesfragen. Band 62, Nr. 5, 2012, S. 44–48 (Online abrufbar (Memento vom 12. Dezember 2013 im Internet Archive) [abgerufen am 1. November 2020]).
cite-note-7878. ↑ Den Strommarkt der Zukunft gestalten. Sondergutachten. In: umweltrat.de. 25. November 2013, abgerufen am 14. Juni 2020.
cite-note-7979. ↑ GĂŒnther Brauner: Energiesysteme: regenerativ und dezentral. Strategien fĂŒr die Energiewende. Wiesbaden 2016, S. 89.
cite-note-8080. ↑ Michael Sterner, Ingo Stadler: Energiespeicher – Bedarf, Technologien, Integration. Berlin/Heidelberg 2014, S. 424f.
cite-note-8181. ↑ Michael Sterner, Ingo Stadler (Hrsg.): Energiespeicher. Bedarf, Technologien, Integration. 2. Auflage. Berlin/Heidelberg 2017, S. 457.
cite-note-8282. ↑ SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umweltfragen 2021: Wasserstoff im Klimaschutz: Klasse statt Masse. S. 5, abgerufen am 24. Juni 2021.
cite-note-fraunhofer-8383. ↑ Strom-Ergas-Speicher. Presseinformation. In: iee.fraunhofer.de. 26. April 2010, abgerufen am 12. Oktober 2019.
cite-note-8484. ↑ Wasserstoff speichern – Soviel ist sicher. Transformationspfade fĂŒr Gasspeicher. (PDF; 4,5 MB) INES – Initiative Energie speichern; Bundesverband Erdgas,Erdöl und Geoenergie e. V.; DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V, Juni 2022, S. 8–9, abgerufen am 26. Februar 2024.
cite-note-8585. ↑ Volker Quaschning: Erneuerbare Energien und Klimaschutz. MĂŒnchen 2013, S. 332.
cite-note-8686. ↑ Michael Sterner, Ingo Stadler: Energiespeicher – Bedarf, Technologien, Integration. Berlin/Heidelberg 2014, S. 424.
cite-note-8787. ↑ Gregor Czisch: Storage Hydro Power in Europe. Rated Power, Storage Capacity and Annual Energy Production. Institut fĂŒr Solare Energieversorgungstechnik (ISET), 2000, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. November 2012; abgerufen am 24. Oktober 2011 (englisch, deutsch).
cite-note-8888. ↑ Projektkarte – Power to Gas. In: www.powertogas.info. Deutsche Energie-Agentur, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 15. Oktober 2019; abgerufen am 15. Oktober 2019.
cite-note-8989. ↑ Florian Valentin, Hartwig von Bredow: Power-to-Gas: Rechtlicher Rahmen fĂŒr Wasserstoff und synthetisches Gas aus erneuerbaren Energien. In: Energiewirtschaftliche Tagesfragen. Band 61, Nr. 12, 2011, S. 99–105 (energy-lawyers.com [PDF; 166 kB; abgerufen am 14. Mai 2019]).
cite-note-9090. ↑ Anreize zur Flexibilisierung des Stromsystems schaffen. In: powertogas.info. Deutsche Energie-Agentur, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 2. Oktober 2018; abgerufen am 13. MĂ€rz 2019.
cite-note-9191. ↑ Glossar regulatorischer Rahmen. In: powertogas.info. Deutsche Energie-Agentur, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 1. Juli 2015; abgerufen am 13. MĂ€rz 2019.
cite-note-921. Michael Sterner, Mareike Jentsch, Tobias Trost, Amany von Oehsen, Lukas Emele: Motivation zur Energiespeicherung und aktuelle Entwicklungen bei Power-to-Gas. (PDF; 4,7 MB) In: DBI-GUT Power-to-Gas 2. Fachtagung. 13. September 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 6. Juni 2014; abgerufen am 28. November 2012.
cite-note-quaschning-klimaschutz-329-932. Volker Quaschning: Erneuerbare Energien und Klimaschutz. MĂŒnchen 2013, S. 329.
cite-note-943. Ariane Arndt: Auf der Suche nach Speichern. In: volksfreund.de. 27. MĂ€rz 2012, abgerufen am 19. Oktober 2019.
cite-note-954. Michael Ziegler: Erdgas aus Ökostrom: juwi und SolarFuel testen Verfahren zur Stromspeicherung. In: photovoltaik-guide.de. 21. MĂ€rz 2011, abgerufen am 9. April 2020.
cite-note-965. Uwe Krengel: Power-to-Gas lĂ€uft auch an kleinen Biogasanlagen – Pilotversuch am Hessischen Biogas-Forschungszentrum zur direkten Methanisierung erfolgreich abgeschlossen. Pressemitteilung. In: iwes.fraunhofer.de. Fraunhofer-Institut fĂŒr Windenergie und Energiesystemtechnik, 16. Januar 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 21. Januar 2013; abgerufen am 26. November 2017.
cite-note-976. Weltweit grĂ¶ĂŸte Power-to-Gas-Anlage zur Methan-Erzeugung geht in Betrieb: Vorstufe fĂŒr die industrielle Anwendung erreicht. In: zsw-bw.de. 30. Oktober 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. November 2012; abgerufen am 1. Dezember 2017.
cite-note-starkwind-987. Starke Kombination aus Wind und Wasserstoff. In: vdi-nachrichten.com. 3. Februar 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 6. Februar 2012; abgerufen am 3. Februar 2012.
cite-note-998. Greenpeace Energy liefert erstmals Windgas. In: erneuerbareenergien.de. 17. Januar 2012, abgerufen am 12. Oktober 2020.
cite-note-1009. Gaskunden von Greenpeace Energy heizen und kochen ab sofort auch mit Wasserstoff. In: greenpeace-energy.de, 12. Dezember 2014, abgerufen am 15. MĂ€rz 2020.
cite-note-10110. Greenpeace Energy kippt PlĂ€ne fĂŒr Windgas-Erzeugungsanlage. In: EUWID Neue Energien. Nr. 48/2012. EUWID EuropĂ€ischer Wirtschaftsdienst GmbH, November 2012 (Volltext (Memento vom 23. MĂ€rz 2013 im Internet Archive) [abgerufen am 29. Juni 2020]).
cite-note-energy-aktuell-27-10211. Energy.aktuell, Nr. 27. Oktober 2013, S. 5.
cite-note-10312. Erste Wind-Wasserstofftankstelle öffnet in Berlin. In: wind-energie.de. 19. April 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 15. Mai 2012; abgerufen am 6. Februar 2020.
cite-note-10413. Betrieb einer vollintegrierten, öffentlichen Wasserstofftankstelle an der Heidestraße in Berlin (CEP). In: now-gmbh.de. Abgerufen am 6. Februar 2020.
cite-note-10514. Man nehme: Wasser, Strom und Kohlendioxid. „Erfolgsgeschichte“ der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. In: wrs.region-stuttgart.de. 14. Februar 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 3. November 2013; abgerufen am 9. Juni 2020.
cite-note-10615. Erste industrielle Power-to-Gas-Anlage mit 6 MW eingeweiht. (PDF; 28,3 kB) Presseinformation von ETOGAS. In: etogas.com. 25. Juni 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. April 2016; abgerufen am 14. Februar 2021.
cite-note-10716. Audi e-gas. In: audi-technology-portal.de. Abgerufen am 17. Juni 2021.
cite-note-10817. DVGW-Power-to-Gas-Atlas 2013. (PDF; 60 kB) Abgerufen am 29. Januar 2014.
cite-note-10918. biopower2gas. Abgerufen am 16. August 2016.
cite-note-11019. Power-to-Gas – Unser Beitrag zur Energiewende. In: uniper.energy. Abgerufen am 9. MĂ€rz 2021.
cite-note-11120. E.ON nimmt Pilotanlage Falkenhagen in Betrieb. In: gwf-gas.de. 28. August 2013, abgerufen am 25. MĂ€rz 2023.
cite-note-11221. Power-to-Gas-Anlage der ThĂŒga-Gruppe ĂŒbertrifft alle Erwartungen. In: windbranche. 2017, abgerufen am 29. November 2018.
cite-note-11322. Fakten zur Strom zu Gas-Demonstrationsanlage der ThĂŒga-Gruppe. (PDF; 4,5 MB) In: h2bz-hessen.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 29. November 2018; abgerufen am 29. November 2018.
cite-note-11423. Wasserstoff-Vorzeigeprojekt lÀuft erfolgreich. In: energiepark-mainz.de. 15. April 2016, abgerufen am 16. Juni 2020.
cite-note-11524. WeltgrĂ¶ĂŸte Anlage: Startschuss fĂŒr grĂŒnen Wasserstoff aus Mainz. In: iwr.de. 8. Juli 2015, abgerufen am 20. November 2020.
cite-note-11625. Energiepark Mainz. Abgerufen am 17. April 2021.
cite-note-11726. Lob fĂŒr Energieanlage im Wirtschaftspark. (Memento vom 21. November 2013 im Internet Archive) In: Allgemeine Zeitung (Mainz). 8. Juni 2013.
cite-note-11827. RWE startet Power-to-Gas-Anlage in NRW. In: pv-magazine.de, 18. August 2015, abgerufen am 16. Februar 2021.
cite-note-11928. Martin Ellerich: Power-to-Gas-Pilotanlage in IbbenbĂŒren: Öko-Strom fließt ins Gasnetz. In: WestfĂ€lische Nachrichten online. 17. August 2015, abgerufen am 31. Dezember 2017.
cite-note-12029. Neuartiger Windgas-Elektrolyseur startet Testbetrieb: Greenpeace Energy und Stadt Haßfurt produzieren erneuerbaren Wasserstoff fĂŒr die Energiewende. Pressemitteilung. In: greenpeace-energy.de. 8. September 2016, abgerufen am 7. Januar 2018.
cite-note-12130. Power-to-Gas-Anlage. In: stwhas.de. Stadtwerk Haßfurt, abgerufen am 30. November 2019.
cite-note-12231. Neuartiger Windgas-Elektrolyseur von Greenpeace Energy und Stadt Haßfurt nimmt offiziell Betrieb auf – Greenpeace Energy. In: www.greenpeace-energy.de. Abgerufen am 6. Januar 2017.
cite-note-12332. ÜberschĂŒssige Windenergie sinnvoll nutzen – Sturm wird Gas. In: www.next-kraftwerke.de. Abgerufen am 6. Januar 2017.
cite-note-12433. Sven Ullrich: DLR baut Wasserstoffkraftwerk. In: erneuerbareenergien.de. 25. Juli 2016, abgerufen am 18. Februar 2020.
cite-note-12534. Power-to-Gas: Wind und Sonne in Erdgas speichern. Presseinformation 044/2014 des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie. In: kit.edu. 10. April 2014, abgerufen am 7. Februar 2018.
cite-note-12635. Einweihung von Power-to-Gas-Leuchtturmprojekt am Hochrhein. In: iwr.de. 16. November 2018, abgerufen am 30. November 2018.
cite-note-12736. Technik. In: localhy.de. Abgerufen am 28. Juli 2021.
cite-note-12837. André Steinau: Die Wasserstoff-Gesellschaft. In: erneuerbareenergien.de. 21. Oktober 2020, abgerufen am 28. Februar 2021.
cite-note-12938. NOW GmbH: eFarm: Regionaler grĂŒner Wasserstoff fĂŒr die WasserstoffmobilitĂ€t – Steinau (GP Joule) auf YouTube, 15. November 2021, abgerufen am 23. Mai 2022.
cite-note-13039. Neuer Windgas-Elektrolyseur in Haurup nimmt Regelbetrieb auf. Pressemitteilung von Greenpeace Energy. 19. April 2021, abgerufen am 16. Februar 2023.
cite-note-13140. Ralph Diermann: Siemens nimmt 8,75-Megawatt-Elektrolyseur in Oberfranken in Betrieb. In: pv-magazine.de. 15. September 2022, abgerufen am 26. September 2022.
cite-note-13241. BMDV fördert Produktion von grĂŒnem Wasserstoff in Wunsiedel und Pfeffenhausen. Pressemitteilung des Bundesministeriums fĂŒr Digitales und Verkehr. In: bmdv.bund.de. 15. September 2022, abgerufen am 4. Oktober 2022.
cite-note-133133. ↑ Engler-Bunte-Institut Bereich Verbrennungstechnik – Projekt HELMETH. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. Dezember 2014; abgerufen am 31. Oktober 2014.
cite-note-134134. ↑ Projekthomepage – HELMETH. Abgerufen am 31. Oktober 2014.
cite-note-135135. ↑ Karlsruher Institut fĂŒr Technologie – Presseinformation 044/2014. Abgerufen am 31. Oktober 2014.
cite-note-136136. ↑ Power-to-Gas mit hohem Wirkungsgrad. Presseinformation 009/2018. In: kit.edu. 5. Februar 2018, abgerufen am 7. Februar 2018.
cite-note-137137. ↑ Projekthomepage – HELMETH. Abgerufen am 6. Februar 2018.
cite-note-138138. ↑ DIN-Normenausschuss Gastechnik (Hrsg.): DIN EN 16723-2:2017-10. Oktober 2017, doi:10.31030/2598396.
cite-note-139139. ↑ DVGW koordiniert EU-Forschungsvorhaben zur Rolle des Gasnetzes als Speicher erneuerbarer Energien – EU fördert Forschungsprojekt STORE & GO mit 18 Millionen Euro. (PDF; 369 kB) Presseinformation. In: dvgw.de. 2015, abgerufen am 10. November 2020.
cite-note-140140. ↑ Store&Go, Innovative large-scale energy STORagE technologies AND Power-to-Gas concepts after Optimisation. In: energieinstitut-linz.at. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 30. August 2016; abgerufen am 28. Februar 2017.
cite-note-141141. ↑ Het juridische effect van innovatieve energieconversie en –opslag. In: rug.nl. 24. September 2019, abgerufen am 24. August 2020 (niederlĂ€ndisch).
cite-note-142142. ↑ Project homepage – STORE&GO. Abgerufen am 28. Februar 2017.
cite-note-143143. ↑ Deutscher Verein des Gas und Wasserfaches e. V.: Press release – Innovative 28 million E project STORE&GO started to show large scale energy storage by Power-to-Gas is already possible today. (PDF) Abgerufen am 28. Februar 2017.
cite-note-pg01-144144. ↑ Jens Schopp: Conneforde geht leer aus. Pilotanlage Entsteht In Diele. In: www.nwzonline.de. Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 20. Januar 2020, abgerufen am 23. Mai 2024.
cite-note-pg02-145145. ↑ Andreas Lohse: EWE baut in Emden Elektrolyseanlage mit einer Leistung von 320 Megawatt. Wasserstoff Deutschland. In: power-to-x.de. Power-to-x GmbH, 5. November 2021, abgerufen am 23. Mai 2024.
cite-note-146146. ↑ Ökostrom soll zu Gas werden: 100-MW-Anlage geplant. In: zeit.de. 16. Oktober 2018, abgerufen am 18. Oktober 2018.
cite-note-147147. ↑ Sunfire – Anwendungen: Wasserstoff/Synthesegas. Abgerufen am 11. Juli 2018.
cite-note-148148. ↑ Underground Sun Storage: Publizierbarer Endbericht. (PDF; 2,3 MB) In: underground-sun-storage.at. 31. Oktober 2017, abgerufen am 22. Februar 2018.
cite-note-149149. ↑ Kurzbeschreibung. In: underground-sun-conversion.at. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. November 2017; abgerufen am 21. Februar 2018.
cite-note-150150. ↑ Utsira Wind Power and Hydrogen Plant. (PDF; 547 kB) In: newenergysystems.no. MĂ€rz 2011, abgerufen am 25. Oktober 2019 (englisch).
cite-note-151151. ↑ Wenn Erdgas-Autos Windstrom tanken. In: AEW on! Das Onlinemagazin der AEW Energie AG. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 16. Juli 2013; abgerufen am 15. Juli 2013.
cite-note-152152. ↑ Air Liquide to continue operating HyBalance after the low-carbon hydrogen production facility has successfully completed its pilot phase. In: airliquide.com. Abgerufen am 7. MĂ€rz 2023 (englisch).
cite-note-153153. ↑ Klaus Decken: In DĂ€nemark entsteht die grĂ¶ĂŸte Windgas-Anlage Europas. energyload.eu, 21. Mai 2016.
cite-note-154154. ↑ Isabelle Alliat: GRHYD: a successfull demonstration for the new gas H2NG. 17. Juni 2021, abgerufen am 11. November 2024 (englisch).
cite-note-155155. ↑ Nach erfolgreichem Pilotbetrieb wird Power-to-Gas-Technologie von der EU gefördert. Regio Energy Solothurn, 20. August 2020, abgerufen am 11. November 2024.
cite-note-156156. ↑ Peter Warthmann: Von der Vision zur Anlage: Hybridwerk Aarmatt ist in Betrieb. In: HK-GebĂ€udetechnik. 9/15, S. 35–37. (@1@2Vorlage:Toter Link/www.hk-gebaeudetechnik.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2020. Suche in Webarchiven), abgerufen am 8. November 2019)
cite-note-157157. ↑ Dorothee dos Santos: Power-to-Gas: Regio Energie Solothurn weiht Methanisierungs-Anlage ein. In: Euwid neue Energie. 18. Januar 2019. Abgerufen am 8. November 2019.
cite-note-158158. ↑ I. Power-to-Methane Demonstrationsanlage der Schweiz. In: iet.hsr.ch. Abgerufen am 5. Juli 2018.
cite-note-159159. ↑ UnabhĂ€ngig von Gas – Diese ZĂŒrcher Anlage schafft eine Alternative zu russischem Gas. In: srf.ch. 29. April 2022, abgerufen am 3. Oktober 2022.
cite-note-160160. ↑ OKG signs hydrogen supply contract. In: World Nuclear News. 20. Januar 2022, abgerufen am 11. November 2024 (englisch).
cite-note-161161. ↑ Tracey Honney: OKG and Hynion sign contract for hydrogen supply. In: Nuclear Engineering International. 15. Mai 2024, abgerufen am 11. November 2024 (amerikanisches Englisch).
cite-note-energate-messenger-219557-162162. ↑ Peter Martens: Voestalpine: H2Future soll weiterlaufen. In: energate-messenger.de. 26. Januar 2022, abgerufen am 28. Februar 2024.
cite-note-163163. ↑ h2future-project.eu
cite-note-164164. ↑ H2FUTURE: Weltweit grĂ¶ĂŸte „grĂŒne“ Wasserstoffpilotanlage erfolgreich in Betrieb gegangen. In: voestalpine.com. 11. November 2019, abgerufen am 26. Mai 2021.
cite-note-165165. ↑ H2FUTURE – GrĂŒne Wasserstoff-Pilotanlage im Industriemaßstab. In: energy-innovation-austria.at. 2020, abgerufen am 20. Februar 2024.
cite-note-166166. ↑ voestalpine AG: H2FUTURE: Weltweit grĂ¶ĂŸte „grĂŒne“ Wasserstoffpilotanlage auf YouTube, 11. November 2019, abgerufen am 3. August 2022.